Hochwasserschutz am Hagenbach/ St. Andrä-Wördern erfolgreich umgesetzt

St. Pölten (OTS) – „Mit den gesetzten Hochwasserschutzmaßnahmen am
Hagenbach werden ab
sofort 347 Objekten bzw. rund 1.800 Menschen vor einem 100-jährlichen
Hochwasserereignis geschützt. Schäden in Höhe von rund 26 Millionen
Euro sollen damit in Zukunft verhindert werden. Jeder investierte
Euro ist ein Euro für die Sicherheit und den Schutz der
Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher. Aus Liebe zum Land
rüsten wir unsere Heimat vor zukünftigen Katastrophen“, betont
Landesrat Anton Kasser.

„Der verbesserte Schutz der Bevölkerung vor Naturgefahren wie
Hochwasser ist mir ein großes Anliegen. Daher investieren wir als
zuständiges Ministerium österreichweit laufend in bauliche Maßnahmen
und ökologische Verbesserungen, die Mensch und Natur gleichermaßen
zugutekommen. Für das Projekt Hochwasserschutz Hagenbach in der
Gemeinde St. Andrä-Wördern stellen wir rund 4,8 Millionen Euro
bereit. Jeder Euro, den wir in den Hochwasserschutz investieren, ist
eine Investition in mehr Sicherheit, in eine intakte Umwelt und
stärkt die regionale Wirtschaft,“ so Umweltminister Norbert Totschnig
anlässlich der Eröffnung.

Am Hagenbach kommen Hochwasserschutzmauern und
Gerinneaufweitungen im direkten Ortsbereich von St. Andrä-Wördern zur
Ausführung. Weiters werden Brückenbauwerke adaptiert und ein
Geschiebefangbecken, sowie ökologische Maßnahmen in Form einer
naturnahen Ausgestaltung des Bachbettes umgesetzt. Für diese
Maßnahmen stellt nach Angaben von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf
das Land Niederösterreich 4.761.600 Euro und der Bund 4.761.600 Euro
zur Verfügung. Die Marktgemeinde St. Andrä-Wördern übernimmt
3.276.800 Euro der genehmigten Gesamtinvestition von 12.800.000 Euro.
Die Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahme erfolgte in den Jahren
2024 bis 2026. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf erklärt dazu: „Seit
2002 wurden etwa 800 Hochwasserschutzprojekte umgesetzt, dadurch
wurden mehr als 300 Gemeinden sicherer gemacht. Hochwasserschutz ist
heute immer ein Mix aus Dämmen, mobilen Elementen und Wasserrückhalt.
Ein Drittel fließt in Projekte, mit denen Gewässern mehr Platz
gegeben wird.“

Die größeren Maßnahmen, die derzeit in Bauphase stehen, sind
unter anderem der Hochwasserschutz in Wöllersdorf-Steinabrückl,
St.Veit an der Gölsen und Zellerndorf.

Weitere Informationen: Astrid Heindl, Stv. Pressesprecherin Büro
Finanzlandesrat Anton Kasser, Tel.: +43 (0)2742 / 9005 – 12309,
Mobil: +43 (0)676 / 812 12309, E-Mail: [email protected]