Wien (OTS) – Die private Altersvorsorge hat in Österreich in den
vergangenen
Jahren stark an Popularität eingebüßt. Der Staat hat die freiwillige
Zusatzpension steuerlich begünstigt – doch bei den Sparerinnen und
Sparern ist davon bisher wenig angekommen, weil zum Teil horrende
Kosten anfallen. Andreas Treichl und das Wiener Fintech-Unternehmen
froots wollen das nach Jahrzehnten verpasster Reformen jetzt ändern.
Die staatlich geförderte private Altersvorsorge in Österreich
schrumpft. Die Zahl der Verträge in der prämienbegünstigten
Zukunftsvorsorge hat sich seit dem Höchststand von 1,6 Millionen im
Jahr 2012 mehr als halbiert. Auch in der von der Kapitalertragssteuer
(KESt) befreiten Lebensversicherung ist das Prämienvolumen in den
vergangenen 25 Jahren um ein Drittel eingebrochen. Selbst bei
fondsgebundenen Lebensversicherungen, die jetzt von den
Versicherungen forciert werden, fließt in der Regel rund die Hälfte
der Rendite in Provisionen und Gebühren – ein beträchtlicher
Gewinnentgang für die Sparerinnen und Sparer, der in vielen
vergleichbaren europäischen Ländern so nicht besteht. Diese Woche hat
das Wiener Fintech froots als erster Vermögensverwalter in Österreich
ein neues KESt-befreites Pensionssparmodell gestartet, das den
bisherigen Provisionen- und Gebührenaufwand für die Pensionsvorsorge
beträchtlich reduziert und dafür sorgt, dass von der Steuerbefreiung
deutlich mehr beim Pensionssparer ankommt.
Andreas Treichl, Investor und Advisor bei froots : „ Was in anderen
Ländern mit klaren Gebührenregeln längst gelöst ist, hat in
Österreich einen anderen Weg genommen. Versicherer, Vertriebe,
Interessenvertretungen und Konsumentenschutz haben über Jahrzehnte
ihre Spuren hinterlassen – alle mit nachvollziehbaren Zielen. Das
Ergebnis ist trotzdem eine Fehlallokation von Steuerbegünstigungen
für Vorsorgeprodukte, die heute vor allem verkauft, aber kaum gekauft
werden. Das trifft insbesondere den breiten Mittelstand. Wir müssen
die dritte Säule neu beleben, damit wir das Gesamtsystem wie in den
skandinavischen Staaten entlasten und wieder in die Zukunft
investieren können. “
David Mayer-Heinisch, Gründer und CEO von froots : „ Wir kommen nicht
aus der Versicherungsbranche und hatten die Freiheit, dieses Produkt
von Grund auf neu zu denken. Alles, was den Kundinnen und Kunden
keinen Mehrwert bringt, haben wir weggelassen – Abschlussprovisionen,
Kickbacks, überflüssige Verwaltungsstrukturen. Den steuerbefreiten
Versicherungsmantel haben wir von der Veranlagung getrennt. Das
Ergebnis ist das erste Vorsorgeprodukt in Österreich, das im Sinne
der Kundinnen und Kunden gebaut wurde – und nicht im Sinne eines
Vertriebsapparats. “
Zwtl.: „Vorsorge ohne KESt“: Versicherungsmantel und Veranlagung erstmals
getrennt
froots hat sich seit seiner Gründung als unabhängige
Vermögensverwaltung im Jahr 2020 auf individuelle Anlagestrategien
konzentriert – mit dem Ziel, professionellen Vermögensaufbau durch
persönliche Beratung und neue Technologien auch für den Mittelstand
zugänglich zu machen. Diesen Ansatz hat froots nun auf die private
Altersvorsorge erweitert. Das Produkt Vorsorge ohne KESt basiert auf
einer klaren Arbeitsteilung: Der für Versicherte jeweils sinnvollste
steuerbefreite Versicherungsmantel übernimmt die rechtliche Hülle,
froots dagegen die Veranlagung auf Basis kostengünstiger ETFs. Anders
als bei Netto-Polizzen verwaltet froots das angesparte Vermögen damit
vollständig unabhängig vom Versicherungsanbieter.
Vom Staat wird die private Altersvorsorge durch die
prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge und durch die KESt-Befreiung für
Lebensversicherungen gefördert. Die staatliche Förderung für die
prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge wurde 2012 stark reduziert – laut
Finanzmarktaufsicht ist das Prämienvolumen seither von rund 1,1 Mrd.
Euro auf 637 Mio. Euro gesunken, die Zahl der Verträge hat sich in
dieser Zeit mehr als halbiert. Auch das Prämienvolumen in der
Lebensversicherung ist seit 2010 in Österreich um rund ein Drittel
zurückgegangen und lag laut letzten verfügbaren Verbandsdaten 2024
bei rund 5,2 Mrd. Euro.
Zwtl.: Kein Sparbuch – Was fondsgebundene Lebensversicherungen
wirklich kosten
Deutlich gestiegen ist zuletzt der Anteil der fondsgebundenen
Lebensversicherungen. Aber auch hier gehen laut Modellrechnung der
unabhängigen Vergleichsplattform fynup bei einer Veranlagung von 300
Euro monatlich über 30 Jahre im Durchschnitt um die 130.000 Euro und
damit rund die Hälfte der voraussichtlich erwirtschafteten Erträge
für Kosten und Gebühren ab [1] – für Versicherungssteuer, für
einmalige Abschluss- und Vertriebskosten zu Beginn der Laufzeit (
Zillmerung), für laufende Verwaltungs- und Fondskosten. Bei der
Einmalveranlagung desselben Vorsorgebetrags von 108.000 Euro über
dieselbe Laufzeit brechen demnach von rund 700.000 Euro Ertrag mehr
als 350.000 Euro weg.
Bei der Zillmerung werden Abschlussprovisionen auf die ersten
Prämienjahre aufgerechnet. In dieser Zeit fließt kaum Kapital in die
eigentliche Veranlagung. Der Zinseszins-Effekt verschärft dies noch.
Jeder Euro, der durch Gebühren nicht investiert wird, fehlt nicht
einmal – er fehlt über Jahrzehnte als Basis für alle weiteren
Erträge. Dazu kommen in manchen Fällen auch noch Kickbacks an die
Vermittler, die nur zum Teil oder gar nicht an die Versicherten
weitergegeben werden. In Summe schneiden dadurch selbst
konventionelle ETF-Sparpläne ohne KESt-Befreiung nach 30 Jahren oft
besser ab als eine steuerbefreite Lebensversicherung.
Zwtl.: Europa-Vergleich: Sparen in 3. Säule oft attraktiver als in
Österreich
In anderen europäischen Ländern haben gesetzliche Regelungen das
Problem bereits gelöst. In Schweden reduzieren staatlich koordinierte
Standardfonds die jährliche Kostenbelastung auf 0,1 bis 0,2 Prozent,
in den Niederlanden verhindert ein striktes Provisionsverbot
Zillmerung und verdeckte Kickbacks.
Weitere Länder setzen auf gesetzliche Kostendeckel. Auf europäischer
Ebene ringen EU-Institutionen seit Jahren um eine Reform des
Paneuropäischen Privaten Pensionsprodukts (PEPP) – europaweit
einheitliche Kostendeckel wurden jedoch im vergangenen Herbst aus dem
Entwurf gestrichen.
Zwtl.: Wegfall von Gebühren bringt 45 % mehr Nettogewinn nach 30 Jahren
froots hat Vorsorge ohne KESt auf einem Prinzip aufgebaut: Vom
ersten Beitrag an fließt das volle Kapital nach Versicherungssteuer
in die Veranlagung – ohne Abschlussprovisionen, zu einer jährlichen
All-in-Fee von 1 Prozent zuzüglich ETF-Kosten (TER), die in der
erwarteten Rendite wie üblich bereits eingepreist sind, und einer
Risikoprämie für die Versicherung abhängig von Alter und Veranlagung.
Bei einem 35-jährigen Pensionssparer, der für 30 Jahre veranlagt,
beträgt diese Risikoprämie 0,03 % pro Jahr.
Gegenüber einer herkömmlichen fondgebundenen Lebensversicherung
fallen damit beträchtliche Gebühren weg: Wer über 30 Jahre 300 Euro
monatlich und damit in Summe über die Laufzeit 108.000 Euro zur Seite
legt, erhält dadurch laut fynup-Vergleich am Ende eine Auszahlung von
269.000 Euro statt durch-schnittlich 219.000 Euro in der
fondsgebundenen Lebensversicherung – also rund 50.000 Euro mehr
Kapital oder umgerechnet 45 % mehr Nettogewinn. Noch deutlicher wird
der Vergleich, wenn man denselben Vor-sorgebetrag nicht monatlich
anspart, sondern für 30 Jahre einmalig anlegt. In der Vorsorge ohne
KESt reduzieren sich die Kosten bei froots dann gegenüber einer
durchschnittlichen fondsgebundenen Lebensversicherung am Ende um fast
100.000 Euro.
„Wir wollten nicht länger auf den Gesetzgeber warten – also haben wir
es selbst in die Hand genommen. Damit gibt es jetzt erstmals ein
Angebot eines unabhängigen Vermögensverwalters in Österreich, das die
Bezeichnung dritte Säule verdient und bei dem der Versicherungsnehmer
deutlich stärker von dem gesetzlich vorgesehenen Steuervorteil
profitiert“, so Mayer-Heinisch.
Die Mindesteinlagebetrag beträgt 100 Euro monatlich oder einmalig
5.000 Euro, die Mindestlaufzeit 15 Jahre. Interessierte erhalten
individuelle persönlich Beratung, können zum ersten Mal aber auch
über die froots App privat pensionsvorsorgen. Weitere Informationen
unter https://www.froots.io/altersvorsorge-ohne-kest
[1] Quelle: fynup.at; Modellrechnung auf Basis einer monatlichen
Veranlagung von Ꞓ 300 pro Monat über 30 Jahre (Gesamt = Ꞓ 108.000)
bei einer angenommenen Wertentwicklung von 7 % p.a. vor Kosten.
Kapitalertragssteuer (KESt): 27,5 % auf realisierte Gewinne.
Versicherungssteuer: 4 % auf die eingezahlten Prämien. Beispielkunde:
männlich, 35 Jahre. Für Werte der durchschnittlichen fondsgebundene
Lebensversicherungen (FLV) wurden Tarife großer österreichischen
Versicherer herangezogen; sämtliche Kosten (Abschluss-, Fonds- und
laufende Kosten) sind berücksichtigt. Modellrechnungen sind kein
verlässlicher Indikator für künftige Wertentwicklungen. Anlagen
bergen Risiken.
Zwtl.: Über froots
froots ist eine unabhängige Vermögensverwaltung aus Österreich
mit Sitz in Wien und wurde 2020 gegründet – mit dem Ziel,
professionelle Vermögensverwaltung, wie sie traditionell vermögenden
Kunden vorbehalten war, durch maßgeschneiderte Anlagestrategien mit
persönlichem Service und Technologie für alle zugänglich zu machen.
Mit Vorsorge ohne KESt hat froots diesen Ansatz für alle, die ihr
Vermögen professionell und unabhängig verwalten lassen möchten, auf
die private Altersvorsorge erweitert. Aktuell beschäftigt froots mehr
als 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu den Investoren zählen
unter anderem Andreas Treichl (Chairman, Erste Stiftung), Reinhold
Baudisch (Gründer, durchblicker.at) und Georg Kapsch (CEO, Kapsch AG)
.
Disclaimer : Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine
Marketingmitteilung der Asset Management by froots GmbH.
Kapitalanlagen bergen Risiken, darunter Kurs-, Währungs-, Bonitäts-,
Liquiditäts-, Zins-, Transfer- und Länderrisiken, bis hin zum
Totalverlust. Die steuerliche Behandlung hängt von den individuellen
Verhältnissen ab und kann sich ändern. Dies ist keine Steuerberatung.
Weitere Informationen und Risikohinweise: https://www.froots.io
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