Mautz/Al-Rawi/Abrahamczik: „Wien handelt gegen Hitze – die Grünen Wien setzen nur auf hitzige Polemik“

Wien (OTS) – Vorsitzende des Gemeinderatsausschusses für Soziales,
Gesundheit und
Sport Andrea Mautz, Ausschussvorsitzender für Stadtentwicklung,
Mobilität und Wiener Stadtwerke Omar Al-Rawi sowie Vorsitzende des
Gemeinderatsausschusses für Klima, Umwelt, Demokratie und Personal
Nina Abrahamczik weisen die Kritik der Wiener Grünen, die heute eine
Pressekonferenz abgehalten haben, entschieden zurück. Während die
Grünen alte Ideen als neu präsentieren, setzt Wien seit Jahren
konkrete und wirksame Maßnahmen zum Schutz der Wiener*innen vor Hitze
um – von der Begrünungs- und Entsiegelungsoffensive über den Ausbau
der Coolen Zonen bis hin zur klimafitten Modernisierung von
Spitälern, Pflegeeinrichtungen und öffentlichem Raum.

Klimaschutz braucht Umsetzung – nicht politische Inszenierung
„Die Grünen behaupten Wien würde nur Einzelmaßnahmen setzen und
ignorieren die umfassenden Maßnahmen die die Stadt in der Realität
setzt. Allein mit ‚Raus aus dem Asphalt‘ wurden bereits über 340
Projekte in allen 23 Bezirken umgesetzt. Mehr Grün, mehr Schatten,
mehr Entsiegelung und mehr Aufenthaltsqualität sind in ganz Wien
sichtbar. Genau das ist verantwortungsvolle Klimapolitik – nicht nur
für eine klimafitte Zukunft, sondern auch für eine enkerlgerechte
Stadt. Von Bauteilaktivierung über Fernkälte, Gebäudebegrünung und
Trinkbrunnen bis zu Coolen Zonen, klimafitten Schulen und
Pflegeeinrichtungen: All das ist bereits Teil der Wiener Strategie“,
betont Omar Al-Rawi. Wien befinde sich in einem
Transformationsprozess hin zur klimafitten Stadt, überall werde
entsiegelt, begrünt und gekühlt. So wurden unter dem Motto „Raus aus
dem Asphalt“ allein im Straßenraum und auf Plätzen 85.488 qm
entsiegelt und begrünt, rund 3.300 Bäume gepflanzt, 2.000 qm
Wasserspiele errichtet, knapp 2.800 neue Sitzgelegenheiten
geschaffen. Aktuell läuft eine Offensive zur Begrünung der
Bahnhofsvorplätze in Wien, die zu klimafitten und einladenden
Aufenthaltsorten umgestaltet werden, wie etwa der Julius-Tandler-
Platz beim Franz-Josefs-Bahnhof, wo die Grünflächen von 21 auf 2.100
qm angewachsen sind.

Verantwortung heißt handeln – nicht nachahmen
„Besonders irritierend ist, dass die Grünen heute zahlreiche
Maßnahmen fordern, die Wien längst umsetzt. Wer ernsthaft an Lösungen
interessiert ist, sollte die Arbeit der Stadt anerkennen, statt sie
aus parteipolitischem Kalkül kleinzureden“, erklärt Nina Abrahamczik.
Wien hat mehr Trinkbrunnen als ganz Deutschland: Seit 2021 sind mehr
als 700 Trinkbrunnen-Standorte dazugekommen, allein im letzten Jahr
waren es 200 neue. Eine weitere wichtige Hitzeschutz-Partnerin sind
die Wiener Bäder, die Groß und Klein Abkühlung und Freizeit bieten.
Die Abgeordnete pocht auch auf Solidarität in der Stadt: „Besonders
die nächsten Tage werden sehr heiß. Ich möchte noch einmal dazu
aufrufen, auf sich selbst sowie Andere, insbesondere vulnerable
Gruppen, wie Ältere und Kinder Acht zu geben und die Solidarität in
unserer Stadt auch damit zu leben. In Tagen besonderer Hitze sollte
größere Anstrengung vermieden werden und genug getrunken werden.“ Für
Abkühlung sorgen bereits heute über 500.000 Stadtbäume, mehr als
1.000 Parks, rund 1.800 Trinkbrunnen, Nebelduschen, Wasserspielplätze
und neue Grünräume. Gleichzeitig werden weitere klimafitte Grätzl und
öffentliche Räume laufend umgesetzt.

Wien schützt die Menschen – mit konkreten Maßnahmen statt
Pressekonferenzen
„Hitze ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Genau
deshalb arbeitet Wien seit Jahren konsequent und vorrausschauend
daran, die Stadt klimaresilient zu machen. Wer heute so tut, als gäbe
es keinen Plan, ignoriert bewusst hunderte bereits umgesetzte
Projekte und tausende Maßnahmen zum Schutz der Wiener*innen. Die
Grünen präsentieren Altbekanntes als neue Idee, während Wien längst
handelt!“, stellt Andrea Mautz klar. Sie verweist auf die
Hitzemaßnahmen und Klimatisierung in den Kliniken und
Pflegewohnhäusern des Wiener Gesundheitsverbundes, dem größten
Modernisierungsprogramm des WiGev in seiner Geschichte inklusive
klimaschonender Energieeffizienz, begrünter Dachterrassen und
Fassadenbegrünungen. Zudem macht sie auf den Wiener Hitzeaktionsplan,
den Ausbau der Coolen Zonen und umfassende Schutzmaßnahmen in den
Häusern zum Leben aufmerksam.

Die drei SPÖ-Gemeinderät*innen halten fest: Wien investiert trotz
notwendiger Budgetkonsolidierung mit größter Verantwortung weiter in
den Schutz der Bevölkerung vor den Folgen der Klimakrise. Denn gerade
in herausfordernden Zeiten zeigt sich, was sozialdemokratische
Politik ausmacht: Sie verbindet Klimaschutz mit sozialer
Gerechtigkeit und sorgt dafür, dass alle Wiener*innen – unabhängig
von Einkommen oder Alter – bestmöglich vor den Auswirkungen extremer
Hitze geschützt werden.

(schluss)ip