Neue Kooperation stärkt Ausbildung in Psychologie und Psychotherapie

Wiener Neustadt (OTS) – Die Danube Private University (DPU) und die

Landesgesundheitsagentur (NÖ LGA) haben eine umfassende
Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Sie schafft
qualitätsgesicherte Praktikumsplätze in Einrichtungen der NÖ LGA und
leistet damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung
qualifizierter Fachkräfte.

Im Mittelpunkt der Partnerschaft steht die strukturierte
Einbindung der Studierenden in den klinischen Alltag – von Diagnostik
und Befunderstellung bis zur therapeutischen Mitwirkung unter
fachlicher Anleitung. Dadurch wird der Theorie-Praxis-Transfer
systematisch gestärkt und frühzeitig fundierte Berufserfahrung
ermöglicht.

„Die Kooperation zwischen der Danube Private University und der
NÖ Landesgesundheitsagentur ist ein zentraler Baustein unseres
Konzepts ‚Ausbildung, Lehre und Forschung NEU‘. Die enge Verzahnung
von Universität und Klinik sorgt dafür, dass Wissen nicht nur
gelehrt, sondern unmittelbar in der Praxis angewendet und vertieft
wird. Unsere Studierenden werden dabei frühzeitig und aktiv in den
klinischen Alltag eingebunden – und entwickeln sich so zu den
Fachkräften von morgen“, betont Prim. Ass. Prof. Dr. Christian
Wunsch, Lehrstuhl für Psychiatrie an der DPU und Vorstand Klinische
Abteilung für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin am
Universitätsklinikum Neunkirchen.

Zwtl.: Praxis in einem starken Gesundheitsnetzwerk

Die Kooperation umfasst die sich in Akkreditierung befindlichen
Bachelorstudiengänge Psychologie (MSc) und Psychotherapie (MSc) der
DPU sowie die in späterer Folge daran anschließenden
Masterstudiengänge. Studierende können ihre Pflichtpraktika künftig
in Einrichtungen der NÖ LGA absolvieren – darunter die
Universitätskliniken Wiener Neustadt, Neunkirchen und Hochegg sowie
das Landesklinikum Baden-Mödling, das als akademisches
Lehrkrankenhaus der DPU geführt wird. Damit erhalten sie Einblick in
ein breites Spektrum klinischer Tätigkeiten – von Diagnostik und
Befunderstellung bis hin zur therapeutischen Mitwirkung unter
fachlicher Anleitung. Die Betreuung erfolgt durch qualifizierte
Fachkräfte der jeweiligen Einrichtungen.

Zwtl.: Land NÖ begrüßt die Zusammenarbeit

Auch die niederösterreichische Landesregierung begrüßt die neue
Kooperation ausdrücklich. Die zuständigen Regierungsmitglieder
betonen dabei jeweils jene Bereiche, in denen die Zusammenarbeit
besondere Wirkung entfaltet – sei es für den Bildungs- und
Gesundheitsstandort, für die wissenschaftliche Weiterentwicklung oder
für die Versorgung der Bevölkerung:

„Diese Kooperation ist ein weiterer wichtiger Schritt, um
Niederösterreich als starken Bildungs- und Gesundheitsstandort weiter
auszubauen. Wenn Universität und klinische Praxis so eng
zusammenarbeiten, profitieren am Ende alle: die Studierenden, die
Einrichtungen und vor allem die Menschen in unserem Land. Wir
schaffen damit beste Voraussetzungen für die Fachkräfte von morgen
und die Gesundheit unserer Landsleute“, freut sich Landeshauptfrau
Johanna Mikl-Leitner.

„Mit dieser Kooperation verbinden wir akademische Ausbildung,
Forschung und klinische Praxis noch enger miteinander. Die
Studierenden profitieren von einem Umfeld, in dem Forschung, Lehre
und Praxis ineinandergreifen. Das stärkt die Qualität der Ausbildung
und eröffnet neue wissenschaftliche Impulse. Damit machen wir
Niederösterreich weiter zu einem attraktiven Standort für
Wissenschaft und Forschung und für die beste Zukunft unserer Kinder“,
so Wissenschaftslandesrat LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

„Für eine moderne Gesundheitsversorgung brauchen wir gut
ausgebildete Fachkräfte, die den klinischen Alltag von Beginn an
kennenlernen. Die neuen Praktikumsmöglichkeiten in unseren Kliniken
schaffen genau das: praxisnahe Ausbildung, strukturierte Betreuung
und einen wertvollen Beitrag zur Sicherstellung der
Gesundheitsversorgung in Niederösterreich“, zeigt sich Landesrat
Anton Kasser überzeugt.

Zwtl.: Qualität, Wissenstransfer und klare Rahmenbedingungen

Die Vereinbarung regelt die Bereitstellung von Praktikumsplätzen,
definiert Evaluationsprozesse und stellt eine strukturierte
Praktikumsbetreuung sicher.

Zugleich eröffnet sie Psycholog*innen und Psychotherapeut*innen
der NÖ Gesundheitseinrichtungen die Möglichkeit, in Lehre und
Betreuung an der DPU mitzuwirken. Dadurch entsteht ein
wechselseitiger Wissenstransfer zwischen universitärer Ausbildung und
klinischer Praxis – ein Mehrwert für Studierende, Lehrende und
Patient*innen gleichermaßen.

Zwtl.: Beitrag zur nachhaltigen Gesundheitsversorgung

Mit der Kooperation setzen DPU und NÖ LGA ein starkes Zeichen für
die langfristige Sicherung qualifizierter Fachkräfte im Bereich der
psychischen Gesundheit. Die strukturierte Einbindung der Studierenden
in den klinischen Alltag fördert nicht nur praxisnahe
Kompetenzentwicklung, sondern stärkt auch den Gesundheitsstandort
Niederösterreich insgesamt.

„Eine exzellente Ausbildung in Psychologie und Psychotherapie
braucht den engen Schulterschluss mit der klinischen Praxis. Mit der
NÖ Landesgesundheitsagentur haben wir einen starken Partner gewonnen,
der unseren Studierenden hochwertige Praktikumsplätze in einem
professionellen und vielfältigen Versorgungsumfeld eröffnet. Diese
Kooperation stärkt nicht nur die Qualität der Ausbildung, sondern
leistet auch einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherung der
psychischen Gesundheitsversorgung in Niederösterreich“, betont DPU-
Direktor Robert Wagner, MA.

„Wir freuen uns, dass wir mit unseren Kliniken einen wichtigen
Beitrag für die Ausbildung der angehenden Psycholog*innen und
Psychotherapeut*innen und damit zur Sicherstellung einer
qualitätsvollen Versorgung leisten können. Die Studierenden werden
von unseren engagierten Expert*innen bestens betreut und profitieren
von deren Wissen und Erfahrung“, ist Mag. jur. Dr. med. Elisabeth
Bräutigam, MBA, überzeugt.