Eisenstadt (OTS) – Am 22. Mai 1976 wurde das erste Kulturzentrum im
Burgenland, das KUZ
Mattersburg, feierlich eröffnet. Nicht alle Burgenländerinnen und
Burgenländer können mit der Idee der damaligen Kulturpolitiker Fred
Sinowatz und Gerald Mader etwas anfangen. Literatur, Theater, Musik
und bildende Kunst – ein Kulturprogramm, das man sonst nur in der
Stadt findet, soll ab nun in modernen Veranstaltungshäusern im ganzen
Burgenland stattfinden.
Brauch ma des? Das fragen sich in der Dokumentation am Sonntag,
dem 14. Juni 2026, um 18.25 Uhr, in ORF 2, der Schauspieler Christoph
Krutzler und Ulrike Mayer, alias Die Mayerin, in einem
burgenländischen Wirtshaus Mitte der 1970er Jahre. Der Fernseher hat
damals schon den Platz im Herrgottswinkel eingenommen. Franz Klammer
gewinnt am Patscherkofel Gold und wird zum Olympiasieger, in Wien
stürzt die Reichsbrücke ein und im Burgenland geht das erste von vier
Kulturzentren an den Start.
Was aus der damals visionären und durchaus kontroversiell
diskutierten Idee in den 1970er Jahren geworden ist, erzählt die TV-
Dokumentation von Gabi Schiller.
Gestaltung: Gabi Schiller
Kamera: Max Pehm
Schnitt: Romana Krail