Österreichs Seilbahnen – Motor für Wertschöpfung, Nächtigungen, nachhaltige Entwicklung

Wien (OTS) – Nach der Präsentation des Tourismusberichts 2025
unterstreicht der
Fachverband der österreichischen Seilbahnen in der Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ) die wichtige Rolle der Branche für die positive
Entwicklung des heimischen Tourismus. Eine Rekord-Wintersaison, die
steigende Bedeutung des Sommertourismus sowie hohe Investitionen in
nachhaltige Infrastruktur machen die Seilbahnen zu einem wesentlichen
Erfolgsfaktor für Österreichs Tourismusstandort.

Die Zahlen des österreichischen Tourismusberichts 2025 bestätigen
eindrucksvoll die Stärke des Tourismusstandorts Österreich. Mit 157,3
Millionen Nächtigungen und 48,2 Millionen Gästeankünften konnte das
Vorjahresergebnis erneut übertroffen werden. Für Franz Hörl, Obmann
des Fachverbandes der österreichischen Seilbahnen, ist klar: „Diese
hervorragende Entwicklung ist auch das Ergebnis einer
leistungsfähigen touristischen Infrastruktur. Österreichs Seilbahnen
leisten dazu einen wesentlichen Beitrag und sind für viele Regionen
die Grundlage für Wertschöpfung, Beschäftigung und touristische
Attraktivität.“

Besonders erfreulich sei dabei die Entwicklung im
Wintertourismus. Die heimischen Seilbahnunternehmen konnten in der
Wintersaison 2025/26 rund 54 Millionen Ersteintritte verzeichnen und
damit eines der besten Ergebnisse ihrer Geschichte erzielen.
Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Plus von rund vier
Prozent. Damit knüpft die Branche an die Spitzenjahre vor der
Pandemie an und bestätigt einmal mehr ihre internationale
Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig sicherte der frühe Saisonstart
durch moderne und energieeffiziente Beschneiungstechnologien
Millionen Nächtigungen und eine Wertschöpfung von mehr als einer
Milliarde Euro in den Tourismusregionen.

Seilbahnen – Impulsgeber für ganze Regionen, weit mehr als reine
Transportmittel

„Die hervorragenden Tourismuszahlen zeigen, wie eng der Erfolg
des österreichischen Tourismus mit starken touristischen Angeboten
und einer modernen Infrastruktur verbunden ist. Unsere Seilbahnen
sind dabei weit mehr als reine Transportmittel. Sie sind Impulsgeber
für ganze Regionen und schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Gäste
Österreich ganzjährig als attraktive Urlaubsdestination erleben
können“, so Hörl.

Zunehmend wichtig wird dabei auch der Sommer. Die
österreichischen Seilbahnen entwickeln sich immer stärker zu einem
Ganzjahresangebot und erschließen Gästen Natur-, Bewegungs- und
Bergerlebnisse weit über die Wintersaison hinaus. Die Nachfrage nach
alpinen Sommerangeboten wächst kontinuierlich und macht den
Seilbahnsommer für viele Regionen bereits zu einem bedeutenden Umsatz
– und Nächtigungsfaktor.

Mit Blick auf die kommende Tourismusstrategie „Vision T“ sieht
Hörl die Branche auf einem guten Weg. „Nachhaltigkeit ist längst ein
unverzichtbarer Bestandteil unseres Handelns. Österreichs Seilbahnen
zählen branchenübergreifend zu den Vorreitern bei der Nutzung
erneuerbarer Energien und investieren laufend in energieeffiziente
Technologien. Gleichzeitig zeigt sich, dass Nachhaltigkeit und
wirtschaftlicher Erfolg kein Widerspruch sind. Unsere Branche schafft
eine enorme touristische Wertschöpfung und benötigt dafür lediglich
rund 0,3 Prozent des gesamten österreichischen Energieverbrauchs“,
betont Hörl.

Auch international behaupten Österreichs Seilbahnen seit Jahren
ihre Spitzenposition. „Österreichs Seilbahnwirtschaft zählt weltweit
konstant zu den Top 3 und gilt in vielen Bereichen als
technologischer und qualitativer Maßstab. Diese internationale
Spitzenstellung stärkt nicht nur den Wintertourismus, sondern
zunehmend auch den Sommer- und Ganzjahrestourismus in unseren
Regionen“, hält Fachverbandsobmann Franz Hörl fest.

Für ihn steht fest: „Wenn Österreich heute zu den erfolgreichsten
Tourismusdestinationen Europas zählt, dann liegt das auch an den
Seilbahnen. Sie schaffen Erlebnisse, sichern Arbeitsplätze, stärken
die regionale Wertschöpfung und verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit
nachhaltiger Entwicklung. Darauf können wir als Branche stolz sein.“
(PWK288/JHR)