Wien (OTS) – Der ÖVIH zieht positive Bilanz für das Jahr 2025, mahnt
aber zu
Priorisierung von Prävention in herausfordernden Zeiten – „Impfen
schützt und spart Kosten“
Für den Österreichischen Verband der Impfstoffhersteller (ÖVIH)
war das Jahr 2025 ein richtungsweisendes. Der Verband konnte seine
Rolle als wichtiger Partner im Gesundheitssystem durch zahlreiche
Aktivitäten unterstreichen, etwa im Rahmen einer gemeinsamen
Pressekonferenz mit dem BMASGPK, der ÖGK und der Ärztekammer.
Zwtl.: Impfen kann vor Erkrankung schützen und schont das Budget
Im Angesicht herausfordernder Budgetthemen nahm die neue
Bundesregierung ihre Arbeit auf. Der ÖVIH forderte daher die Politik
zur Umsetzung einer nationalen Impfstrategie unter dem Grundsatz
„Vorbeugen ist besser als heilen“ auf. Neben medizinischen und
organisatorischen Gründen stehen für den ÖVIH dabei auch positive
volkswirtschaftliche Effekte im Zentrum: „Durch Impfungen können wir
nicht nur Krankheiten verhindern, sondern auch das Gesundheitssystem
und die Gesellschaft entlasten, und finanzielle Ressourcen
einsparen“, so Renée Gallo-Daniel, Präsidentin des ÖVIH. Je mehr
geimpft werde, desto weniger Kosten würden durch Arbeitsausfälle oder
Pflegeurlaube entstehen.
Notwendige Schwerpunkte einer neuen nationalen Impfstrategie
sollten laut ÖVIH sein: Bundeseinheitliche Datenerhebung und –
auswertung (etwa über den e-Impfpass), Analyse finanzieller
Einsparungen durch Impfungen, Schaffung eines Impfkonzeptes für alle
Altersgruppen, Nutzung und Erweiterung erfolgreicher Modelle wie
Öffentlicher Impfprogramme (z.B. Influenza), sowie Schaffung und
Stärkung niederschwellige Angebote und Impfsettings (von Ordinationen
über PVE bis hin zu Betrieben, Schulen oder Pflegeheimen).
Zwtl.: 2026 im Blick: Bestmöglicher Zugang, höhere Impfquoten
Der ÖVIH blickt nun voller Tatendrang auf das Jahr 2026. Chancen
bringt vor allem die gut gefüllte europäische Impfstoff-Pipeline, die
alle Altersgruppen abdecke, sagt ÖVIH-Vizepräsidentin Sigrid
Haslinger. Präsidentin Gallo-Daniel betont: „In den nächsten Jahren
werden mit Sicherheit weitere neue und notwendige Impfstoffe
zugelassen werden. Wir hoffen, dass diese dann auch schnell Eingang
in das österreichische Impfprogramm finden.“ Dies stärke auch den
Life Sciences- und Pharmastandort Österreich. Hierzulande sind elf
Unternehmen mit Impfstoff-Portfolio tätig, darunter fünf mit
Forschungs- und Produktionsstätten.
Wichtig sei nun, dass sich die Politik der zentralen Rolle von
Impfstoffen für die öffentliche Gesundheit bewusstwerde und das
Angebot weiter verbessere. Bei vielen Impfungen erreicht Österreich
weiterhin nicht die von der WHO empfohlenen Durchimpfungsraten –
trotz einiger öffentlicher Impfprogramme. Der ÖVIH wird deshalb auch
im Jahr 2026 wichtige Aufklärungsarbeit leisten und in enger
Abstimmung mit den Partnern im Gesundheitssystem die Primärprävention
in Österreich spürbar verbessern.
Die neue Mitgliederstruktur des ÖVIH zum Start des Jahres 2026:
AstraZeneca Österreich GmbH, Merck Sharp & Dohme Ges.m.b.H, Pfizer
Corporation Austria Gesellschaft m.b.H, Takeda Pharma Ges.m.b.H,
Valneva Austria GmbH, Viatris Austria GmbH.
Das Präsidium des ÖVIH zum Start des Jahres 2026: Präsidentin
Mag.a Renée Gallo-Daniel (Pfizer), Vizepräsidentin Mag.a Sigrid
Haslinger (MSD) sowie Generalsekretär DI Olivier Jankowitsch (Valneva
).
Rechnungsprüfer ist Mag. (FH) Christoph Hegedüs (Viatris). Für
die Kommunikation ist neu verantwortlich: Benjamin Weiser, MA (
AstraZeneca).
Zwtl.: Über den Verband der österreichischen Impfstoffhersteller (
ÖVIH)
Der ÖVIH ist eine freiwillige Interessensvertretung und Plattform
der in Österreich tätigen Unternehmen, die Impfstoffe für alle
Altersgruppen herstellen und vertreiben. Der Verband orientiert sich
dabei an den Zielen des europäischen Dachverbandes Vaccines Europe (
einer Arbeitsgruppe der European Federation of Pharmaceutical
Industries and Associations / EFPIA). Wir haben es uns zur Aufgabe
gemacht, den Zugang zu bestehenden und neuen Impfungen
sicherzustellen und zu optimieren. Um die Primärprävention durch
Impfungen im heimischen Gesundheitswesen zu verbessern, bringen wir
unsere fachliche Expertise in den Diskurs mit den
Entscheidungsträgern ein. Darüber hinaus setzen wir uns auch für die
Aufklärung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit mit evidenz- und
faktenbasierter Information ein.
Impfen heißt Verantwortung tragen. Für den Einzelnen und die
Gesellschaft.
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