ÖVP – Hungerländer: Wiens Schulen als Spiegel gescheiterter Integrationspolitik!

Wien (OTS) – Rund 42 Prozent der Schülerinnen und Schüler an
öffentlichen Wiener
Schulen sind muslimischen Glaubens, an Wiener Mittelschulen liegt der
Anteil bereits bei rund 50 Prozent. Schlimmer als die Zahlen ist vor
allem die Tatsache, dass die Integration in Wien nicht funktioniert.
„Was uns besorgt, ist die zunehmende Segregation im Bildungssystem
und die Radikalisierung des Islamverständnisses in Wien“, so
Gemeinderätin Caroline Hungerländer, Integrationssprecherin der
Wiener Volkspartei.

Zwtl.: Vom pluralen zum rigiden Islam – eine unterschätzte
Verschiebung

Integrationsexperte Kenan Güngör beschreibt diesen Wandel
präzise: Der früher dominante, türkisch geprägte und in sich plurale
Islam weicht zunehmend einem arabisch geprägten, rigideren und
salafistisch beeinflussten Islamverständnis. Diese Entwicklung
verläuft still, aber konsequent – und sie findet auch in Wiens
Schulen statt. Religiös begründeter Druck auf Mädchen,
Parallelstrukturen, die staatliche Autorität unterlaufen, und eine
wachsende ideologische Einflussnahme auf junge Menschen sind keine
Randerscheinungen mehr. Hungerländer: „Wir reden hier nicht von einem
abstrakten Phänomen. Wir reden von Kindern und Jugendlichen in dieser
Stadt, deren Chancen und Freiheiten durch politischen Islam bedroht
werden.“

Zwtl.: SPÖ-Neos-Stadtregierung blockiert – ÖVP-Anträge seit Jahren
abgelehnt

Die Wiener Volkspartei warnt seit Jahren vor genau dieser
Entwicklung und hat wiederholt konkrete Maßnahmen in den Gemeinderat
eingebracht – die Einrichtung einer Monitoringstelle für politischen
Islam, die Aufnahme dieses Parameters in den Wiener
Integrationsmonitor, den Ausbau von Prävention und Deradikalisierung
an Schulen, eine verpflichtende Hausordnung für Kindergärten und
Pflichtschulen nach dem Vorbild Niederösterreichs sowie einen eigenen
Wiener Segregationsbericht, der Segregation sichtbar und messbar
macht. All das wurde von der SPÖ-Neos-Stadtregierung abgelehnt.
„Diese SPÖ-Neos-Stadtregierung hat kein Konzept, keine Steuerung und
offensichtlich auch keinen politischen Willen, das Problem beim Namen
zu nennen“, so Hungerländer.

Die Wiener Volkspartei fordert darüber hinaus die Einberufung
eines Runden Tisches zum politischen Islam sowie die Ausarbeitung
eines umfassenden Maßnahmenpakets. Null Toleranz muss gegenüber jeder
Form religiös begründeter Unterdrückung von Mädchen und Frauen gelten
– das ist keine Frage der Weltanschauung, sondern des Rechtsstaats.
Hungerländer abschließend: „Wer heute wegschaut, zahlt morgen einen
sehr hohen gesellschaftlichen Preis. Wien kann es sich nicht leisten,
bei diesem Thema weiter auf Zeit zu spielen.“