ORF-2-Gala für die „Lebensretter 2025 – Österreichs Heldinnen und Helden“

Wien (OTS) – Zum bereits achten Mal stehen die „Lebensretter –
Österreichs
Heldinnen und Helden“ im Rahmen einer ORF-2-Hauptabendgala im
Rampenlicht. In der Aktion des Bundeskanzleramts, der „Kronen
Zeitung“ und des ORF werden mutige Lebensretterinnen und Lebensretter
aus allen neun Bundesländern geehrt. Durch den Abend am Donnerstag,
dem 18. Dezember 2025, um 21.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON führt
einmal mehr Barbara Stöckl, Regie führt Stefanie Zupan. Die „Kronen
Zeitung“ und die ORF-Landesstudios begleiten die Aktion umfassend in
ihrer aktuellen Berichterstattung.

Das sind die Lebensretter:innen 2025:

Niederösterreich
Suchhündin Fanny mit Lena Tesch, Rotkreuz-Suchhunde Niederösterreich

Eine tierische Heldin kommt heuer aus Niederösterreich:
Suchhündin Fanny hat eine 70-jährige vermisste Person – gewissermaßen
in letzte Sekunde – aufgespürt und damit gerettet. Mehr als 600.000
Quadratmeter wurden nach der Frau mit unzähligen Einsatzkräften
abgesucht. Erst Hündin Fanny konnte die Frau, die bereits schwer
unterkühlt war, finden. Eine Heldin mit Fell, unterstützt von seiner
Hundeführerin.

Oberösterreich
Helden: Mario Leidinger (Einsatzleiter Berufsfeuerwehr Linz) und
Mario Mokry (Einsatzleiter Rotes Kreuz)

Im Juli stürzt ein Teil einer Fußgängerüberführung im Linzer
Stadtteil Auwiesen auf die Fahrerkabine eines Lkw. Dass Fahrer und
Beifahrer überlebt haben, grenzt laut Polizei an ein Wunder. Es ist
vor allem der Teamleistung der Berufsfeuerwehr Linz zu verdanken, die
in Millimeterarbeit die beiden Eingeklemmten, teils schwer verletzt,
aus dem Wrack befreien konnte. Riesige Kräne haben geholfen, die
Brücke zu stabilisieren. Die Linzer Berufsfeuerwehr hat die
Verunfallten hochprofessionell gerettet.

Kärnten
Claudia Jordan (Tierärztin) und Ulrich Hager (Notarzt, UKH Klagenfurt
)

Dramatische Rettung eines Kleinkindes in Ruden in Kärnten Mitte
September: Ein 15 Monate altes Mädchen verschluckt einen
Plastikverschluss von der Größe einer Zwei-Euro-Münze. Das Kind droht
zu ersticken. Dem Vater ist es nicht gelungen, seiner Tochter zu
helfen. Eine Tierärztin, die am Nachbarhof arbeitet, hört die
Hilfeschreie des Vaters und hält das Mädchen am Leben, bis 20 Minuten
später die Rettungscrew mit dem Rettungshubschrauber landet. Dem
Notarzt gelingt es im letzten Moment mit einem Spezialwerkzeug den
Verschluss aus dem Hals des Kindes zu holen.

Tirol
Victoria Heidegger (Bergrettung Steinach), Stefan Stoll (Bergrettung
Matrei am Brenner), Hermann Ungerank (Bergrettung St. Jodok), Florian
Schöpf (Bergrettung Bezirk Innsbruck Land)

Spektakuläre Rettung der Bergretter des Tiroler Wipptales: Aus
einer steilen Wand wird in einer technisch äußerst anspruchsvollen
Rettungsaktion ein schwerverletzter tschechischer Bergsteiger
gerettet. Weil es so stark regnet, ist eine Rettung per Hubschrauber
unmöglich. Mehrere Ortsstellen rücken aus, um den Mann auf etwa 2.300
Meter Seehöhe zu erreichen. Der Teamgeist und die ausgezeichnete
Zusammenarbeit aller beteiligter Rettungsorganisationen retten dem
Mann das Leben.

Vorarlberg
Gülcan und Fredi Nurten

Das Ehepaar Nurten wird Anfang März in Fußach zu Lebensrettern.
Ferdi Nurten schaut gemeinsam mit seiner Frau in den frühen
Morgenstunden aus dem Fenster und sieht die Wohnung nebenan
lichterloh brennen. Aus dem Fenster quillt bereits dichter Rauch. Er
alarmiert die Polizei, seine Frau rennt in die brennende Wohnung, um
die Bewohnerin zu retten. Durch ihr selbstloses Handeln konnten sie
die Frau vor Schlimmerem bewahren.

Salzburg
Markus Hettegger (Kontrollinspektor der Polizeiinspektion Taxenbach),
Philipp Wimmer (Revierinspektor der Polizeiinspektion Taxenbach),
Lena Eder (Inspektorin)

In einer Ferienunterkunft in Taxenbach werden drei Polizeibeamte
im April zu Lebensrettern. Eine 18-jährige Belgierin wird nach einen
Herz-Kreislauf-Stillstand leblos in ihrem Bett aufgefunden. Weil die
Rettung eine viel weitere Anfahrt hat, sind die Polizisten die ersten
Einsatzkräfte vor Ort. Sie beleben die Urlauberin mit
Herzdruckmassage und Defibrillator wieder und holen die junge Frau
damit wieder ins Leben zurück. Die Atmung setzt ein und sie kann
schließlich von der Rettung ins Krankenhaus gebracht werden. Ohne die
rasche Hilfe hätte sie nicht überlebt.

Burgenland
Tobias Buczolich und Manuel Trachta

Zwei Jugendliche aus Kroatisch Minihof / Mjenovo im Burgenland
haben im Sommer geistesgegenwärtig einen jungen Niederländer in
Kroatien vor dem Ertrinken gerettet. Die beiden besuchten ein
Sprachcamp in Pula und waren gerade in einem Aquapark baden, als sie
das Unglück wahrnehmen. Die Burschen haben Mut bewiesen – sie sind
dem Ertrinkenden nachgesprungen und haben so sein Leben gerettet.

Wien
Florian Ganzberger (Oberfeuerwehrmann Berufsfeuerwehr Wien),
Christian Ulram (Brandrat Berufsfeuerwehr Wien), Simon Frank (
Notfallsanitäter und Seiltechniker Berufsrettung Wien)

Ein Jugendlicher bricht im August in Wien Rudolfsheim-Fünfhaus
durch eine Lichtkuppel und stürzt 15 Meter in die Tiefe. Der Bursche
bleibt schwer verletzt liegen und muss in einer technisch aufwendigen
Rettungsaktion von Seiltechnik-Spezialeinheiten der Berufsfeuerwehr
und dem Roten Kreuz gerettet werden.

Steiermark
Johannes Weidacher (First Responder), Gabriele Weidacher

In Kumberg im Bezirk Graz-Umgebung wird im September eine
Radfahrerin von einem Hornissenschwarm angegriffen. Die 57-Jährige
erleidet eine allergische Reaktion und kann nur durch das beherzte
Eingreifen eines Ersthelfers überleben. Der First Responder leitet
umgehend lebenserhaltende Maßnahmen ein – ohne diese wäre die Frau
laut Polizei wahrscheinlich noch an der Unfallstelle verstorben. Die
Ehefrau des Retters ist Ärztin, sie eilt ebenso zur Unglücksstelle
und verabreicht dem Opfer die lebensnotwendige Spritze.

Service für hör- und sehbeeinträchtigtes Publikum

Die Sendung „Lebensretter 2025 – Österreichs Heldinnen und
Helden“ wird umfassend barrierefrei ausgestrahlt. Für die gehörlosen
und hörbehinderten Zuschauer:innen stehen im ORF TELETEXT auf Seite
777 sowie auf ORF ON Untertitel zur Verfügung. Zudem wird die Sendung
mit Österreichischer Gebärdensprache (ÖGS) angeboten und vom ÖGS-
Dolmetsch-Team Sabine Zeller und Lidija Sammer live übersetzt– zu
sehen auf ORF 2 Europe (via Satellit und Kabel), ORF 2 W (in SD via
Antenne) und auf ORF ON via Live-Stream.

Die barrierefreien Sendungen stehen auf on.ORF.at auch als Video-
on-Demand zur Verfügung.