Wien (OTS) – Das 1979 in Wien gegründete Technologie-Unternehmen PKE
versteht die
Weiterbildung ihrer rund 2.500 Mitarbeiter*innen als wichtige Basis
für ihren Erfolg und gründete 1999 den PKE Campus, der eine breite
Angebotspalette anbietet: von Kursen für Persönlichkeitsentwicklung
über Führungskräftetrainings bis zu technischen Schulungen. Jetzt
wird dieses Qualifizierungsangebot um die ICDL Standard
Zertifizierung erweitert – auch bekannt als “Computer Führerschein”.
Über etwa 1.000 Teilnehmer*innen in rund 60 Präsenztrainings durfte
sich der PKE Campus 2025 freuen. „Mit dem Computer Führerschein
verleihen wir der digitalen Kompetenz unserer Kolleginnen und
Kollegen einen zusätzlichen Schub“ , erklärt Martin Marienschek,
Leiter der Unternehmenskommunikation und Personalentwicklung bei PKE.
Zwtl.: KI, Robotik und IT-Security als neue Schwerpunkte
Der Computer Führerschein mit sieben Schwerpunkten wird von der
Österreichische Computer Gesellschaft (OCG) organisiert, offiziell
als ICDL (International Certification of Digital Literacy) bezeichnet
und entspricht Kompetenzstufe 3 des EU DigComp. Zusätzlich zu den
Basismodulen Computer-Grundlagen, Online-Grundlagen, Textverarbeitung
und Tabellenkalkulation können vertiefende Inhalte wie IT-Security,
Künstliche Intelligenz oder Robotik gebucht werden. Die OCG sei für
dieses Qualifizierungsangebot der logische Partner, argumentiert
Marienschek.
Die Investition in stetige Weiterbildung lohnt sich: Mittlerweile
ist das österreichische Unternehmen auf eine Gruppe mit 65
Niederlassungen in 12 Ländern gewachsen, die 2025 einen Umsatz von
rund Ꞓ 500 Mio. erzielt hat. Auf der Kundenliste stehen u.a. die
Nationalbanken Österreichs und der Schweiz, die Wiener UNO City,
zahlreiche Krankenhäuser und Bundesministerien vertrauen ebenso auf
die Sicherheits-, Gebäude-, Verkehrs-, Medien- und
Kommunikationstechnik von PKE wie große Banken oder Energieversorger.
Zwtl.: Der Charme internationaler Zertifikate
Einerseits sei ICDL weltweit in über 100 Ländern anerkannt und in
der Wirtschaft hochgeschätzt. Andererseits könne das Angebot
unkompliziert in das bestehende Qualifizierungsprogramm integriert
werden. „Die Teilnehmerverwaltung ist ausgelagert und automatisiert,
die Inhalte sind qualitätsgeprüft und die erworbenen Kenntnisse sind
zertifiziert“ , nennt Marienschek die zentralen Stärken von ICDL. Da
seine Kolleg*innen das bestehende Weiterbildungsangebot schon bisher
überaus intensiv genutzt haben, hofft der Leiter der
Personalentwicklung auf hohe Resonanz. „Die Rückmeldungen zum ICDL,
die wir während der Pilotphase bekommen haben, sind überaus
ermutigend. Generell legen unsere Kolleginnen und Kollegen großen
Wert auf Weiterbildung und sind stolz, wenn sie Zusatzqualifikationen
erworben haben.“
Zwtl.: Lernende Organisation mit Vorbildcharakter
Angetrieben wird das Interesse an ICDL auch von der
außergewöhnlich hohen Firmentreue der PKE-Mitarbeiter*innen. Das
bringt zwangsweise mit sich, dass bei vielen eine IT-Ausbildung noch
nicht Teil des schulischen Lehrplans war. Dass jetzt IT-Kompetenzen
gezielt ausgebaut und der sichere Umgang mit sensiblen Daten geschult
wird, ist für OCG-Präsident Wilfried Seyruck eine vorbildliche
Initiative. „ PKE ist eine lernende Organisation. Das ist der
Schlüssel des Erfolgs und Triebfeder für das immense Wachstum der
letzten Jahre.“ So ist die Zahl der Beschäftigten allein seit 2017
von 1.000 auf 2.300 gewachsen. Seit 2019 haben sich die
Geschäftsbereiche von acht auf 15 beinahe verdoppelt. Entsprechend
umfangreich ist das Leistungsspektrum. Diese spannt sich von der
Planung, Errichtung und Betreuung von Medien- und
Kommunikationstechnik, von Stark- und Schwachstromanlagen, über
Sicherheitstechnik, IT-Security über Photovoltaik, bis zu
Löschanlagen, Verkehrstechnik und Facility Management.
Zwtl.: Weiterbildung tief in Unternehmenskultur verwurzelt
Wie tief die permanente Weiterbildung in der Unternehmenskultur
verwurzelt ist, illustriert nicht nur der PKE Campus, betont Wilfried
Seyruck. „Dass Martin Marienschek als Leiter der Personalentwicklung
selbst eine Trainerausbildung absolviert hat und Kurse im Unternehmen
leitet, unterstreicht den Stellenwert von Qualifizierungsmaßnahmen
bei PKE. Umso erfreulicher ist es, dass PKE beim Ausbau digitaler
Kompetenz auf ICDL und die OCG setzt.“ Da die Module des Computer
Führerscheins intern im Campus unterrichtet werden, lässt PKE derzeit
ein hauseigenes Trainerteam ausbilden. Die Tests zum Erwerb der ICDL-
Zertifikate erfolgen im hauseigenen Test Center bei PKE.
Zwtl.: Schulen, Wirtschaft und AMS setzen auf zertifizierte
Kenntnisse
Seit 1997 organisiert die Österreichischen Computer Gesellschaft
(OCG) die Zertifizierung der Computer Führerscheine, die offiziell
als ICDL (International Certification of Digital Literacy) bezeichnet
werden. Allein 2025 haben sich über 10.000 Kandidat*innen zu ICDL-
Prüfungen an über 800 heimischen Schul Test Centern angemeldet. Dem
Ziel der österreichischen Bundesregierung, 80 % der Bevölkerung
digital fit zu machen, fühlt sich auch das Arbeitsmarktservice
verpflichtet. Von 2020 bis Ende 2025 hat das AMS mehr als 18.500
Österreicher*innen den ICDL finanziert.
Zwtl.: ICDL entspricht Kompetenzstufe 3 des EU DigComp
Dass auch immer mehr Unternehmen wie Porr, Strabag, Engel oder
Hartl Haus auf den ICDL setzen, spiegle die zunehmende Bedeutung
digitaler Kompetenz in allen Branchen und Altersgruppen wider,
erklärt OCG-Generalsekretär Ronald Bieber. „Unsere ICDL-Standard
Module entsprechen der Kompetenzstufe 3 des DigComp, des von der
Europäischen Kommission entwickelter Referenzrahmens zur Bewertung
und Förderung digitaler Kompetenzen von Bürgerinnen und Bürgern.
Damit zertifizieren die ICDL-Standard Module die Fähigkeit, mit
digitalen Technologien routiniert und selbstständig arbeiten zu
können. Dieser Nachweis gewinnt sowohl für Arbeitgeber als auch für
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weiter an Bedeutung.“