SHE goes DIGITAL wird Teil des VÖSI

Wien (OTS) – Die erfolgreiche Initiative SHE goes DIGITAL (SGD) ist
ab sofort
unter dem Dach des VÖSI (Verband Österreichischer Software
Innovationen) angesiedelt. Der VÖSI setzt auf vielfältige Maßnahmen
gegen den Fachkräftemangel, durch die Zusammenarbeit mit SGD werden
die Bestrebungen für mehr Diversität gestärkt.

SHE goes DIGITAL wurde 2022 von der Initiative Digitalisierung
Chancengerecht und Microsoft gestartet, um interessierten Frauen
jeden Alters den Zugang zu digitalen Berufen und Unternehmen zu
vermitteln. SGD schließt sich ab sofort dem VÖSI (Verband
Österreichischer Software Innovationen) an. Die Idee: Mit SHE goes
DIGITAL werden Frauen und Unternehmen zusammengebracht. Es geht um
das niederschwellige „Hineinschnuppern“ in die digitale Businesswelt
und das Entdecken, welche beruflichen, vielfältigen Möglichkeiten die
Unternehmen im digitalen Bereich bieten. Durch gezielte Trainings ist
es den Teilnehmerinnen darüber hinaus auch möglich, Zertifizierungen
zu erhalten – das ist der erste Schritt in eine digitale Karriere. In
bislang drei Durchläufen haben 1.500 Frauen bereits an dem Programm
teilgenommen, 2025 wurden überdies rund 400 Zertifikate ausgestellt.
Die Zertifikate umfassen das Dig-CERT (es basiert auf dem
Europäischen Referenzrahmen für digitale Kompetenzen und macht
digitale Fähigkeiten sichtbar) und die Microsoft AI 900 -Artificial
Intelligence Fundamentals Zertifizierung.

Zwtl.: Gegen den Fachkräftemangel und für Diversität

Auch 2026 soll der erfolgreiche Weg von SHE goes DIGITAL
fortgesetzt werden. „Die Initiative ist eine wichtige Maßnahme, um
Vorurteile und Klischees abzubauen und Frauen einen niederschwelligen
Zugang zu eröffnen“, ist VÖSI-Präsidentin Doris Lippert überzeugt.
Dazu muss es nicht unbedingt ein Informatik-Studium sein, auch Quer-
und Weidereinsteigerinnen sind willkommen. “Der Quereinstieg in die
IT ist ein entscheidender Hebel, um den Frauenanteil in der Branche
nachhaltig zu erhöhen. Indem wir alternative Karrierewege öffnen,
schaffen wir echte Chancengleichheit und nutzen das volle Potenzial
vielfältiger Talente. Daher freut es uns, die Initiative SHE goes
DIGITAL ab sofort bei uns im VÖSI zu integrieren und die
Zusammenarbeit mit WOMENinICT und den VÖSI-Mitgliedern zu
intensivieren”, betont Lippert. An oberster Stelle steht dabei das
Ziel, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Diversität der
Branche zu verbessern. Aktuell liegt der Frauenanteil in der IT-
Branche in Österreich laut VÖSI Studie bei nur 18 Prozent. „Da ist
noch viel Luft nach oben“, stellt Lippert fest.

Zwtl.: Ingrid Heschl (Mitgründerin) und Julia Katovsky (
Projektleitung)

Microsoft hat die Initiative SHE goes Digital von Anfang an
mitgetragen, mit dem Ziel die Chancengleichheit in digitalen Berufen
zu verbessern. „Ich freue mich sehr, dass wir unserer Vision mit SHE
goes DIGITAL einen großen Schritt näherkommen. Mit dem VÖSI haben wir
eine starke Partnerin gefunden, die uns ermöglicht, größer zu denken:
Wir schaffen niederschwellige Zugänge zu zukunftsorientierter
Bildung, fördern Zertifizierungen und begleiten Frauen auf ihrem Weg
in Technologieberufe – und zwar Bundesländer übergreifend. Gemeinsam
gestalten wir eine digitale Zukunft, in der Frauen chancengleich ihre
zukunftstechnologischen Kompetenzen selbstbewusst einsetzen können“,
bekräftigt Ingrid Heschl, Mitgründerin von SHE goes DIGITAL und HR-
Lead bei Microsoft Österreich.

Gemeinsam mit Julia Katovsky, hauptberuflich im PMO bei Wien
Digital beschäftigt, wird Heschl das Programm SHE goes DIGITAL
ehrenamtlich im VÖSI leiten. SHE goes DIGITAL wurde ins Leben
gerufen, um Frauen den Zugang zu digitalen Kompetenzen und Karrieren
zu erleichtern – weil Diversität Innovation antreibt und diverse
Teams nachweislich erfolgreicher sind. 2026 möchten wir noch mehr
Unternehmen motivieren Teil der Initiative zu werden, um Frauen den
Einstieg in die IT zu ermöglichen. Der VÖSI ist für uns ein
verlässlicher Partner, der unsere Position in der österreichischen IT
-Community stärkt mit dem Ziel SHE goes DIGITAL langfristig
weiterzuführen, auszubauen und als Plattform zu etablieren, die
Frauen nachhaltig in der digitalen Welt sichtbar macht“, ergänzt
Julia Katovsky.

Zwtl.: Gebündelte Kräfte – Vielfalt an Jobmöglichkeiten

Mit dem VÖSI Frauennetzwerk WOMENinICT hat SHE goes DIGITAL seit
dem Start eine starke Partnerin im VÖSI, mit der in Zukunft weiter
eng zusammengearbeitet wird. Bei WOMENinICT sind aktuell rund 240
WOMENinICT Botschafterinnen als Role Model aktiv im Einsatz. „Wir
werden SHE goes DIGITAL auch 2026 gerne wieder mit unserem Mentoring
Programm unterstützen und hoffen, noch mehr Mentees betreuen zu
können“, betont WOMENinICT Vorsitzende Christine Wahlmüller-Schiller,
die hauptberuflich am AIT Austrian Institute of Technology tätig ist.
Die IT-Branche bietet ganz viele Jobmöglichkeiten, u.a. in Bereichen
wie Künstliche Intelligenz, Data Science & Data Analytics, Cyber
Security, im ERP-Bereich, im Projektmanagement, in Bereichen wie
Vertrieb oder (Digital) Marketing sowie in klassischen Bereichen wie
Software-Entwicklung, Requirements Engineering und System- und
Netzwerktechnik.

Zwtl.: Zahlen und Fakten – Ausblick auf 2026

Die Entwicklung von SHE goes DIGITAL ist eindrucksvoll: Von nur
130 Teilnehmerinnen im Pilotjahr ist die Zahl im dritten Durchlauf
auf über 600 Teilnehmerinnen gestiegen – das ist fast eine
Verfünffachung. Parallel dazu wuchs das Partner-Netzwerk. Drei Platin
-Partner (Erste Group, Microsoft Österreich, Flughafen Wien), zwei
Gold-Partner (REWE International, Wiener Stadtwerke) und über 20
Silber-Partner sowie zahlreiche Kooperationspartner (neben WOMENinICT
u.a. LEA, AMS, ABZ Austria und fit4internet) haben das Programm 2025
gemeinsam getragen. Für 2026 ist eine Ausweitung des Partner-
Netzwerks und des Angebots geplant, um noch mehr Interessentinnen die
Chance zur Teilnahme zu geben und noch mehr Frauen im
Zertifizierungsprogramm auszubilden. Ein weiteres Ziel ist es, mit
der Initiative auch in den Bundesländern vermehrt Fuß zu fassen.
Erstmalig sollen 2026 auch spezifische Module zu zukunftsrelevanten
Technologien wie KI und Cybersecurity für Frauen angeboten werden,
die bereits ein gewisses Basiswissen vorweisen können.