SJ-Zivkovic: „Social-Media-Verbot bekämpft nur Symptome: Solange Konzerne mit Hass und Desinformation Profit machen, bleibt das Problem!“

Wien (OTS) – Heute hat die Bundesregierung umfassende Maßnahmen im
Bereich Social
Media präsentiert, allen voran ein Verbot von Social Media für alle
unter 14-Jährigen. Dass es angesichts zunehmender rechter Hetze,
Desinformation und einer gefährlichen Suchtproblematik Maßnahmen
braucht, ist offensichtlich. „ Noch immer wird gegen Hass, Hetze und
Desinformation viel zu wenig unternommen. Die Verantwortung liegt
klar bei den Konzernen selbst, die von der Gefährdung von Kindern und
Jugendlichen profitieren, ohne dafür in die Pflicht genommen zu
werden.“ , betont Larissa Zivkovic, Vorsitzende der Sozialistischen
Jugend Österreich.

„Die vorgestellten Maßnahmen ändern nichts an der grundlegenden
Problematik. Denn es sind die Konzerne wie Meta und Co., die all
diese Probleme bewusst in Kauf nehmen, um ihre Profite zu maximieren.
Ihr Geschäftsmodell basiert auf Polarisierung, Tolerierung von
Falschinformation und Aufmerksamkeit. Die jetzt angekündigten
Maßnahmen werden daran allerdings kaum etwas ändern“ , so Zivkovic
weiter.

„Entscheidend ist nicht ein Verbot an sich, sondern welche
Maßnahmen es begleiten. Solange Plattformen nicht in die Pflicht
genommen werden, wird sich an den grundlegenden Problemen wenig
ändern.“ , betont Zivkovic abschließend.