Wien (OTS) – „Beim Song Contest steht Wien wieder in der
internationalen Auslage.
Da sollten wir uns von unserer besten Seite zeigen, doch die
Schaufenster bleiben diesmal sogar an zwei Tagen dunkel“, verweist
Alexander Ipp, Vorsitzender der ÖHV-Landesgruppe Wien und
Vizepräsident der Österreichischen Hotelvereinigung, auf Christi
Himmelfahrt am 14. Mai und den darauffolgenden Sonntag.
Zwtl.: Gewerkschafts-Denke aus vergangenen Zeiten hilft den Falschen
Dass die Gewerkschaft sich gerne als progressive Kraft
positioniert und doch zuverlässig gegen jeden Wandel stellt, bedauert
Ipp. Denn die Welt steht auch in Wien an Sonn- und Feiertagen nicht
still: „Eingekauft wird eben bei Online-Multis. Die müssen in
Österreich gar nicht lobbyieren, die Gewerkschaft liefert ihnen
kostenlos und zuverlässig Schützenhilfe – Kaufkraftabfluss und
Arbeitskraftverluste inklusive: Jackpot!“, skizziert Ipp die
unheilige Sonntagsallianz.
Zwtl.: Horror-Szenarien der Gewerkschaft werden selten Realität
Dass unternehmerische Freiheit nicht Einschränkungen für
Beschäftigte bedeutet, zeigt der verkaufsoffene 8. Dezember: „Manche
Geschäfte sind offen, manche zu, und es arbeiten genug freiwillig.
Aber die Gewerkschaft hat ja auch den 12-Stunden-Tag als
Weltuntergang skizziert: Wenn der stattfindet, dann nur mit
Zustimmung der Beschäftigten“, rückt Ipp die Realität zurecht.
Niemand muss am Sonn- oder Feiertag arbeiten oder einkaufen.
„Deswegen muss man es aber nicht denen verbieten, die das gern tun!“
Zwtl.: Wien bunter machen: Ein paar Tage lang Welt-OFFEN &
Öffnungszeiten-Fluidität
„Küssen wir unseren Handel aus dem Sonntags-Dornröschenschlaf!“,
plädiert Ipp für einen Lifestyle, der des 21. Jahrhunderts und des
Song Contests würdig ist: „Der ESC und seine Community lieben
zeitgemäße Vielfalt, Möglichkeiten statt Einschränkungen. Da heißt es
vorgestrige Denkmodelle für ein paar Tage einmotten: Für Toleranz und
Fluidität auch bei den Öffnungszeiten – gerne über 72 Stunden hinaus!
Machen wir Wien bunt – und halten es offen!“
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