Wien (OTS) – Die heute veröffentlichten Monatszahlen zur
Arbeitslosigkeit in
Österreich beschreibt SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch als „Licht
und Schatten“. Einerseits ist der Anstieg von arbeitslosen Frauen,
Älteren und Jugendlichen sehr herausfordernd. Andererseits hat sich
der Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Industrie eingebremst, im Bau
geht die Arbeitslosigkeit erfreulicherweise um 2,7 Prozent zurück.
„Die Bundesregierung hat ein kaputtes Budget, eine Wirtschaftskrise
und steigende Arbeitslosigkeit von der Vorgängerregierung übernommen.
Wir kämpfen dafür, dass Österreich die Trendwende schafft“, so
Muchitsch. Alle Prognosen zeigen, dass sich Österreichs Wirtschaft
2026 wieder langsam erholt und wir die Jahre des Abschwungs
allmählich hinter uns lassen. „Wir arbeiten daran, dass davon auch
alle in Österreich profitieren und Menschen wieder Arbeit finden“, so
Muchitsch. ****
Ende Dezember 2025 lag die Register-Arbeitslosenquote in
Österreich bei 8,4 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte höher als
ein Jahr zuvor. Trotzdem steigt die Zahl der Beschäftigten mit 4.000
Stellen leicht an. Die Beschäftigten im Handel sind mit einem Anstieg
von 5,8 Prozent stärker betroffen. In der Industrie hat sich der
Anstieg stark verlangsamt, im Bausektor gibt es einen deutlichen
Rückgang der Arbeitslosigkeit. Für 2026 prognostiziert das WIFO einen
Gesamt-Rückgang der Arbeitslosigkeit um 4.000 Personen und einen
Beschäftigungszuwachs von 27.000. (Schluss) mf/ls