Wien (OTS) – „Österreich hat sich im Korruptionsindex endlich wieder
verbessert
und vier Plätze gutgemacht. Das ist ein wichtiges Signal. Das
Vertrauen steigt“, so SPÖ-Justizsprecherin Selma Yildirim zum
veröffentlichten Bericht. Der Korruptionsindex von Transparency
International bezieht sich auf die wahrgenommene Korruption. „Das
heißt, es geht dabei wesentlich um das Vertrauen in Politik und
Institutionen. Es ist unsere Aufgabe, ganz klarzumachen, dass
Korruption und die verharmlosende Bezeichnung der
‚Freunderlwirtschaft‘ unserem Land massiv schaden. Hier darf es keine
falsche Toleranz geben“, betont Yildirim. ****
Für die SPÖ-Abgeordnete ist klar, dass weiter an der Bekämpfung
von Korruption gearbeitet werden muss. Österreich liegt aktuell auf
Platz 21 und damit über dem EU-Schnitt. „Allerdings sind wir zwischen
2019 und 2025 deutlich abgerutscht. Jetzt gibt es mit dem
Whistleblower-Schutz, der Informationsfreiheit bzw. der Abschaffung
des Amtsgeheimnisses wichtige Schritte zu mehr Transparenz. Das
Bewusstsein, dass Korruption kein Kavaliersdelikt ist und uns alle
viel Geld kostet, gehört gestärkt“, betont Yildirim.
Als SPÖ-Justizsprecherin setzt sich Yildirim seit vielen Jahren
für eine unabhängige Bundesstaatsanwaltschaft ein: „Unsere Justiz
arbeitet sehr gut. Es geht hier um eine ganz klare Trennung zwischen
Politik und Justiz, damit nicht einmal der Anschein einer
Einflussnahme entstehen kann. Die Bundesstaatsanwaltschaft ist im
Regierungsprogramm vorgesehen. Aktuell wird an der Umsetzung
gearbeitet. Ich bin zuversichtlich, dass die Umsetzung gelingt.“ (
Schluss) eg/ff