Wien (OTS) – Die Konferenz „sprich. Clar text” von Alles Clara (
www.alles-
clara.at ) gibt Ende Jänner der Betreuung und Pflege von
nahestehenden Familienmitgliedern, Freund:innen und Nachbar:innen
wieder eine Bühne. Im virtuellen Raum diskutieren Expert:innen aus
Pflege, Wissenschaft, öffentlicher Hand und Privatwirtschaft sowie
Betroffene über aktuelle Fragestellungen. Das mehrfach ausgezeichnete
kostenlose digitale Entlastungsangebot Alles Clara will damit bereits
zum 5. Mal das Bewusstsein für ein breites gesellschaftliches Thema
stärken, das gleichzeitig Familien, Arbeitsmarkt, Gesundheitswesen
und das Sozialsystem betrifft.
Die Teilnahme an der Online-Konferenz (via Zoom) ist kostenlos,
eine Anmeldung ist ab sofort auf der Konferenz-Website möglich.
Zwtl.: Umfangreiches Programm mit neuem Schwerpunkt „Young Carers“
Den Start machen am 22. Jänner Impulse und eine Diskussionsrunde
zum großen Thema „ Wie kann ein gutes Leben für Alle gelingen? – Die
Zukunft von Betreuung und Pflege in einer alternden Gesellschaft“
Dabei diskutieren Holger Bonin (Direktor des IHS – Institut für
Höhere Studien) und Monika Köppl-Turyna (Direktorin von EcoAustria)
mit Elisabeth Anselm ( Hilfswerk Österreich), Judith Litschauer (
Arbeiterkammer Niederösterreich) und Klaus Wegleitner (Karl-Franzens-
Universität Graz).
Am Abschlusstag (Mittwoch, 28. Jänner) gibt es einen Praxisimpuls
zu „ InterCare – Young Carers im internationalen Vergleich“ mit Anna
Wanka (Goethe-Universität Frankfurt am Main). Dieser Schwerpunkt ist
auch Gegenstand der Diskussion am Abend. Bereits am 16. Jänner
startet die Initiative für Young Carers bei einer Community-
Veranstaltung im Impact-Hub.
Außerdem wird bei der Konferenz die überarbeitete Fassung eines
Leitfadens zur Vorbereitung auf Naturkatastrophen für pflegende
Angehörige vorgestellt (Download der aktuellen Fassung hier:
Leitfaden zur Vorbereitung auf Naturkatastrophen für pflegende
Angehörige – Alles Clara )
Die Konferenz wird durch das Sozialministerium und die ERSTE
Stiftung ermöglicht. Im Programmkomitee vertreten sind:
Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt (Caritas, Diakonie,
Hilfswerk, Rotes Kreuz, Volkshilfe), Interessengemeinschaft
pflegender Angehöriger, Karl Landsteiner Universität, LebensGroß, das
Ludwig Boltzmann Institute Digital Health and Patient Safety sowie
die Universität Wien.
Erwartet werden mehr als 20 Referent:innen aus wissenschaftlichen
Einrichtungen, Sozialorganisationen, Institutionen und
Selbsthilfegruppen. Seit 2022 konnten in den Online-Formaten rund
1.500 Gäste erreicht werden.