Wien/Vösendorf (OTS) – Der Wiener Tierschutzverein / Tierschutz
Austria zeigt sich besorgt
über mögliche Asbestbelastungen entlang der Triester Straße. Aktuelle
Greenpeace-Messungen deuten auf ein zusätzliches Gesundheitsrisiko
für Mitarbeiter:innen, Ehrenamtliche und die betreuten Tiere hin. Der
Verein hat Anzeige erstattet und fordert rasche Schutzmaßnahmen.
Gerade jetzt, wo die Staubentwicklung durch die extreme
Trockenheit massiv ist, fehlt den Arbeitern jeglicher Staubschutz.
Fußgänger:innen und Anrainer sind dadurch zusätzlich belastet. Obwohl
der Verein als Blaulicht-Organisation eine wichtige Rolle in der
Tierrettung und kritischen Infrastruktur einnimmt, wurden keinerlei
Informationen zu den Arbeiten und Gefahren geliefert.
Seit Jahren kritisiert der Wiener Tierschutzverein die
Sicherheitsmängel auf dem Fußweg entlang der Triester Straße /
Ketzergasse zum Tierschutzhaus Vösendorf. Der schmale, teilweise
abgesenkte Gehweg wird stark von Schwerverkehr belastet und steht bei
Regen regelmäßig unter Wasser.
„Wir nehmen diese Hinweise sehr ernst. Das Risiko für unsere
Mitarbeiter:innen, Freiwilligen und Tiere muss sofort minimiert
werden“, erklärt Mag.a Dr.in Madeleine Petrovic, Präsidentin des
Wiener Tierschutzvereins / Tierschutz Austria.
Bisher wurde eine Sanierung mit Verweis auf künftige
Betriebsansiedlungen verschoben. Angesichts der aktuellen Lage hält
der Verein weiteres Abwarten für unverantwortlich.
Zwtl.: Der Wiener Tierschutzverein / Tierschutz Austria fordert:
– Rasche Schutzmaßnahmen zum Schutz der Gesundheit (Staub- und
Asbestschutz)
– Beschleunigte Sanierung des Gehwegs und der betroffenen
Straßenabschnitte
– Einen sicheren, ausreichend breiten Geh- und Radweg
– Einbeziehung und Informationen über Bauvorhaben
Der Weg zum größten Tierschutzhaus Europas muss für alle
Beteiligten sicher sein.
Fotos (honorarfrei)
Fotos von beispielhaften Bauarbeiten aus den letzten 12 Monaten (Foto
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Fotos von beispielhaften Bauarbeiten aus den letzten 12 Monaten (Foto
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