Verstärkte Kontrollen zeigen Wirkung: Konstanter Rückgang bei illegaler Migration

Wien (OTS) – Innenminister Gerhard Karner und
Landespolizeivizepräsident Dieter
Csefan verschafften sich am 20. März 2026 während eines
fremdenpolizeilichen Planquadrats am Meidlinger Bahnhof in Wien ein
Bild von der Arbeit der Polizistinnen und Polizisten.

An der Schwerpunktaktion waren über 35 Beamtinnen und Beamte
beteiligt, darunter Kräfte der Fremdenpolizei, des
Stadtpolizeikommandos Meidling, des Stadtpolizeikommandos Rudolfsheim
-Fünfhaus sowie der Polizeischule. Ziel war eine umfassende
fremdenpolizeiliche Kontrolle im Bereich des Meidlinger Bahnhofs.

„Fremdenpolizeiliche Planquadrate wie dieses finden regelmäßig in
ganz Österreich statt. Dabei arbeiten Spezialistinnen und
Spezialisten der Fremdenpolizei, des Bundesamts für Fremdenwesen und
Asyl, der Bereitschaftseinheiten sowie Streifenpolizistinnen und
Streifenpolizisten Hand in Hand, um die illegale Migration gegen Null
zu drängen“, erklärte Innenminister Karner.

Durch verstärkte Kontrollen und konsequente Abschiebungen ist die
Zahl der Aufgriffe illegaler Migrantinnen und Migranten in den
vergangenen drei Jahren deutlich zurückgegangen. Besonders sichtbar
ist diese Entwicklung im Burgenland: Während in der Kalenderwoche 11
des Jahres 2023 noch über 240 Personen aufgegriffen wurden, waren es
im selben Zeitraum des laufenden Jahres nur mehr 13.

„Der Kampf gegen illegale Migration ist zentral. Kämpfen bedeutet
vor allem, drauf zu bleiben und die illegale Migration konsequent
weiter gegen Null zu drängen“, sagte Karner.

Bilanz der Schwerpunktaktion

Der hohe polizeiliche Kontrolldruck an den Wiener Bahnhöfen
spiegelt sich deutlich in der Einsatzbilanz wider. Die Beamtinnen und
Beamten führten insgesamt rund 150 Identitätsfeststellungen und
Fahndungsanfragen durch. Es kam zu zwei Festnahmen.

„Die Wiener Polizei setzt verstärkt Maßnahmen zur Gewährleistung
der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Ein besonderer Fokus liegt
dabei auf der Erhöhung des Kontrolldrucks an diesen stark
frequentierten Örtlichkeiten. Durch gezielte Überprüfungen werden
fremdenrechtliche Übertretungen konsequent wahrgenommen und
entsprechend verfolgt“, betonte Dieter Csefan. „Gleichzeitig dienen
diese Maßnahmen der Prävention strafbarer Handlungen. Durch eine
sichtbare polizeiliche Präsenz und konsequentes Einschreiten sollen
solche bereits im Vorfeld verhindert werden.“

Csefan ergänzte: „Darüber hinaus werden im Rahmen der Einsätze
wichtige Erkenntnisse gewonnen, die als Grundlage für weiterführende
fremdenpolizeiliche Maßnahmen herangezogen werden. Ein wesentliches
Element ist zudem die verstärkte Zusammenarbeit und Vernetzung
zwischen den unterschiedlichen Organisationseinheiten der Polizei, um
ein koordiniertes und effizientes Vorgehen sicherzustellen. Mit
diesen Maßnahmen verfolgt die Wiener Polizei das klare Ziel, die
Sicherheit in der Stadt weiter zu erhöhen und das Sicherheitsgefühl
der Bevölkerung nachhaltig zu stärken.“

Bereits Mitte Dezember des Vorjahres wurde das Grenzschutzkonzept
weiterentwickelt. Der Fokus liegt seither stärker auf flexiblen
Kontrollen im Grenzraum anstelle starrer Kontrollpunkte. Heuer fanden
bereits 16 solcher fremdenpolizeilicher Schwerpunktkontrollen statt.

Derzeit stehen bundesweit rund 2.500 PUMA-Kräfte, also Beamtinnen
und Beamte der fremd- und grenzpolizeilichen Einheit, im Einsatz.
Diese speziell ausgebildeten Beamtinnen und Beamten übernehmen
Aufgaben in der Bekämpfung illegaler Migration und
grenzüberschreitender Kriminalität. Darüber hinaus wirken sie an
internationalen Einsätzen mit, überprüfen den rechtmäßigen Aufenthalt
von Fremden und bearbeiten Asylbegehren im Rahmen polizeilicher
Aufgaben – auch bei Grenz- und Flughafenkontrollen.