„WeltWeit“-Reportage zum Thema „Iran-Krieg. Unsicherheit als einzige Konstante“

Wien (OTS) – „Operation epischer Zorn“ lautet der amerikanische
Codename für den
Iran-Krieg. Doch mit jedem Tag mehr wird der Krieg zum „epischen
Desaster“. Ein Desaster, das nicht nur den Nahen Osten, sondern die
gesamte Weltwirtschaft mit sich reißt. Nach martialischen Drohungen
von US-Präsident Trump, Häme aus Teheran, amerikanisch-israelischen
Luftschlägen, iranischen Gegenangriffen auf Israel und die arabischen
Nachbarländer, der Sperre der Straße von Hormuz, einer höchst
fragilen Waffenruhe und gescheiterten Friedensgesprächen steht fest:
Unsicherheit ist die einzige Konstante in diesem Krieg. Was es heißt,
nie zu wissen, was der nächste Tag bringt, erfahren die ORF-
Korrespondentinnen und -Korrespondenten David Kriegleder, Rosa Lyon
und Christophe Kohl nicht nur am eigenen Leib, sondern auch im
Gespräch mit den Menschen in ihrer Region, wie die aktuelle
„WeltWeit“-Reportage „Iran-Krieg. Unsicherheit als einzige Konstante“
am Freitag, dem 24. April 2026, um 21.20 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
zeigt:

Der Waffenstillstand bringt der israelischen Bevölkerung gerade
eine Verschnaufpause. Doch kaum jemand traut der aktuellen Ruhe.
Korrespondent David Kriegleder, der selbst seit Wochen ein Leben
zwischen Bunker und Live-Berichterstattung führt, macht sich ein Bild
von der Stimmung im Land. Er trifft Israels bekannteste Instagram-
Familie und einen Musiker, um über ihre Kriegserfahrungen, Hoffnungen
und Sorgen zu sprechen. Und er spricht mit Menschen im israelisch-
libanesischen Grenzgebiet, wo die Kämpfe zwischen Israel und der
Terrormiliz Hisbollah andauern.

Korrespondentin Rosa Lyon konnte am Tag, als der Krieg im Iran
begonnen hat, gerade noch das Land verlassen. Seither ist sie mit
Menschen vor Ort in Kontakt und erfährt, dass sich viele Gegner und
Kritikerinnen des Regimes im Iran dieser Tage hinter ihre Regierung
stellen. Der Hass gegenüber den beiden Erzfeinden Israel und USA
eint. Tausende Menschen sind bereits bei Luftangriffen getötet
worden, noch mehr verletzt. Schulen, Krankenhäuser, Brücken,
Energieanlagen wurden zerstört. Die Menschen im Iran haben keine
Bunker, in denen sie Schutz suchen können, die Bemühungen um
Freiheiten und Menschenrechte sind in den Wirren des Krieges
erstickt.

Rund eine Milliarde Dollar kostet die USA – Schätzungen zu Folge
– ein Tag Krieg gegen den Iran. Für viele Amerikanerinnen und
Amerikaner ist dieser Krieg, den ihr Präsident begonnen hat, zwar
geografisch weit entfernt, doch die Auswirkungen werden im Alltag
immer spürbarer – allem voran an der Tankstelle. Korrespondent
Christophe Kohl macht sich für „WeltWeit“ auf den Weg nach Oklahoma.
Er besucht einen Farmer, der neben den hohen Spritkosten mit massiven
Preisschwankungen bei Düngemitteln zu kämpfen hat. Diese Unsicherheit
bringt viele Betriebe an ihre wirtschaftlichen Grenzen. Fachleute
warnen, dass die steigenden Produktionskosten langfristig auch die
Lebensmittelpreise in den USA weiter in die Höhe treiben könnten.