willhaben-Eigentumspreisspiegel 2025: Angebotspreise von Wohnungen in 80 Prozent der Bezirke angestiegen

Österreich (OTS) – – 91 von 110 untersuchten Bezirken in Österreich
haben 2025 gegenüber
2024 eine Steigerung der Angebotspreise von Eigentumswohnungen erlebt

– Merklicher Preisrückgang in Oberwart (B), Tulln (NÖ),
Oberpullendorf (B), Leoben (ST) und Neunkirchen (NÖ)

– Wesentlich kostspieliger wurden Eigentumswohnungen indes in Sankt
Pölten (NÖ), Gmunden (OÖ), Freistadt (OÖ), Krems Land (NÖ) und Wiener
Neustadt Land (NÖ)

– Höchste Angebotspreise pro Quadratmeter: Innere Stadt (W),
Kitzbühel (T), Wieden (W), Neubau (W) und Döbling (W)

– Niedrigste Angebotspreise pro Quadratmeter: Murtal (ST), Lilienfeld
(NÖ), Güssing (B), Bruck-Mürzzuschlag (ST) und Leoben (ST)

„Der Blick auf die Entwicklung der Angebotspreise für
Eigentumswohnungen im Gesamtjahr 2025 zeigt – nach einer
Abkühlungsphase 2023 und 2024 – nun wieder eine deutliche Rückkehr zu
früheren Trends. Waren beispielsweise 2023 noch in mehr als der
Hälfte der Bezirke fallende Preise an der Tagesordnung, stiegen 2025
in acht von zehn untersuchten Regionen die Angebotspreise wieder“,
fasst Judith Kössner, Leiterin des Immobilienbereichs bei willhaben,
die Erkenntnisse des willhaben-Eigentumspreisspiegels zusammen. Dabei
wurden mehr als 230.000 Inserate von Eigentumswohnungen ausgewertet
und untersucht, wie sich die Angebotspreise im Jahr 2025 im Vergleich
zu 2024 entwickelt haben.

Zwtl.: Preisveränderungen im Vergleich (2024 vs. 2025)

„Wir haben Angebotsdaten aus 110 verschiedenen Bezirken für den
aktuellen Eigentumspreisspiegel analysiert. Insbesondere in den
Ballungsräumen legen die Preise wieder zu. Alle Landeshauptstädte und
so gut wie alle Bezirke in Wien haben sich 2025 preislich nach oben
entwickelt“, fasst Judith Kössner zusammen. Wer sich 2025 in Oberwart
(-17,2 %), Tulln (-14,0 %), Oberpullendorf (-12,5 %), Leoben (-9,6 %)
und Neunkirchen (-6,1 %) nach einer Eigentumswohnung umsah, erlebte
indes die stärkste gegenteilige Entwicklung.

Judith Kössner gibt jedoch zu bedenken, dass sich hier stets eine
differenzierte Detailbetrachtung lohnt: „Wir beobachten bei
prozentuell besonders starken Veränderungen seit Jahren in vielen
Bezirken so genannte Pendelbewegungen: Während es zunächst zu einem
deutlichen Rückgang kommt, findet im Jahr darauf oftmals eine
merkliche Erhöhung statt – oder umgekehrt. Schwankungen dieser Art
können auf eine Vielzahl von Faktoren, wie etwa das stärker oder
schwächer werdende Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage oder
auch gezielte Stadtentwicklung sowie Infrastrukturprojekte in
regionalen Märkten, zurückzuführen sein.“

Zwtl.: Die höchsten Quadratmeterpreise 2025

An der Spitze des Quadratmeterpreis-Rankings in absoluten Zahlen
gab es 2025 wenig Bewegung, lagen Innere Stadt (W) und Kitzbühel (T)
erneut ganz vorne. Auf Platz drei schob sich Wieden (W), im Vorjahr
noch auf Rang 4 gelegen. War Wien Innere Stadt (mit 13.718 Euro) in
der Vergangenheit noch der einzige Bezirk im Bundesgebiet, in dem im
Schnitt Wohnraum für einen fünfstelligen Betrag pro Quadratmeter
angeboten wird, verzeichnete dies 2025 erstmals auch Kitzbühel (mit
10.056 Euro). Dahinter rangiert wie erwähnt Wien Wieden (8.618 Euro),
gefolgt von Wien Neubau (8.068 Euro) und Wien Döbling (7.974)

Zwtl.: 2025: Die niedrigsten Angebotspreise pro Quadratmeter

Auf der Suche nach jenen Bezirken, in denen InteressentInnen pro
Quadratmeter im Schnitt deutlich weniger ausgeben mussten, wurde man
insbesondere in Murtal (1.481 Euro) in der Steiermark fündig. Auch in
Lilienfeld (1.585 Euro), Güssing (1.649 Euro), Bruck-Mürzzuschlag (
1.688 Euro) und Leoben (1.779 Euro) konnte man 2025 erfolgreich
Liegenschaften unter der 1.800 Euro pro Quadratmeter-Marke entdecken.

Die Auswertung als interaktive Karte
Hier sind die Auswertungs-Ergebnisse als interaktive Karten zu finden

Die Werte im Detail – nach Bezirk
*siehe Anhang

Methodik
Für die Auswertung wurden die Angebotspreise von Eigentumswohnungen
für das Jahr 2025 mit jenen von 2024 verglichen. Dazu wurden
hunderttausende Anzeigen von willhaben herangezogen, die im
Betrachtungszeitraum von 1.1.2024 bis 31.12.2024 bzw. von 1.1.2025
bis 31.12.2025 online waren. Diese Rohdaten wurden um Dubletten
bereinigt, mit ImmobilienexpertInnen wurden realistische Bandbreiten
für die Objekteigenschaften definiert und Ausreißer mit statistisch-
mathematischen Methoden eliminiert. Danach wurden mehr als 230.000
Anzeigen für die Detail-Analyse herangezogen. In der Grafik oder der
Tabelle fehlende Bezirke bzw. Statutarstädte sind durch zu stark
schwankende bzw. zu geringe Datenmengen aus den Jahren 2024 bzw. 2025
bedingt.