Abrahamczik (SPÖ): Wien handelt beim Hitzeschutz konsequent – statt parteipolitischer Inszenierungen

Wien (OTS) – „Während SPÖ und NEOS gemeinsam mit zahlreichen
Partnerorganisationen
die Coolen Zonen auf mittlerweile 34 Standorte ausgebaut haben und
dieses Angebot auch in den kommenden Jahren weiter erweitern werden,
entdecken die Wiener Grünen plötzlich ihre Begeisterung für genau
jene Maßnahmen, die sie heute schlechtreden. Wenn dadurch mehr
Aufmerksamkeit auf den Hitzeschutz gelenkt wird, freut uns das.
Entscheidend sind aber konkrete Maßnahmen und nicht parteipolitische
Schlagzeilen“, mit Unverständnis reagiert SPÖ-Gemeinderätin Nina
Abrahamczik auf die jüngste Kritik der Wiener Grünen am Hitzeschutz
der Stadt Wien.

Die Coolen Zonen seien bewusst als kostenloses und
niederschwelliges Angebot geschaffen worden und würden insbesondere
älteren Menschen, gesundheitlich belasteten Personen sowie allen
Wiener*innen offenstehen, die an heißen Tagen Abkühlung suchen.
Gleichzeitig seien sie nur ein Teil eines deutlich umfassenderen
Gesamtkonzepts. „Die Grünen tun so, als gäbe es in Wien
ausschließlich Coole Zonen. Tatsächlich setzt die Stadt seit Jahren
auf ein breites Maßnahmenpaket gegen Hitze. Wer Verantwortung trägt,
weiß, dass eine Millionenstadt nicht mit einzelnen Symbolmaßnahmen
geschützt werden kann, sondern mit langfristigen Investitionen und
einem Zusammenspiel vieler Maßnahmen“, so Abrahamczik.

Die Stadt Wien setzt deshalb auch heuer auf ihre bewährte Anti-
Hitze-Formel: Mehr Wasser. Mehr Schatten. Mehr Räume zum Abkühlen.

Dazu gehören unter anderem:

– 34 Coole Zonen

– rund 1.800 Trinkbrunnen

– über 1.000 Parks

– rund 500.000 Stadtbäume sowie jährlich rund 4.500 neue
Baumpflanzungen

– 123 Nebelduschen und Nebelstelen

– 100 Sommerspritzer

– 75 mobile Brunnen mit Sprühfunktion („Brunnhilde“)

– 10 Coole Stelen

– 7 Coole Schiffe

– 12 Wasserspielplätze

– 132 Spielplätze mit Wasserspielmöglichkeiten

– freie Badeplätze entlang von rund 63 Kilometern Ufer

– zahlreiche Sommer-, Familien- und Kombinationsbäder

Parallel dazu investiert Wien konsequent in die langfristige
Klimaanpassung: Neue Grünflächen entstehen, Plätze werden entsiegelt
und begrünt, tausende zusätzliche Bäume gepflanzt und öffentliche
Räume klimaresilient gestaltet. Gleichzeitig erleichtert die Stadt
thermische Sanierungen und den Zugang zu aktiven Kühlmöglichkeiten in
Gebäuden. „Die Klimakrise verlangt langfristige Verantwortung und
keine kurzfristigen PR-Aktionen. Wien handelt mit Investitionen, die
jedes Jahr ausgebaut werden und den Menschen unmittelbar
zugutekommen. Statt bei jeder Hitzewelle den Eindruck zu erwecken,
als würde nichts passieren, wäre es ehrlicher anzuerkennen, dass Wien
längst umfassend handelt und seine Maßnahmen kontinuierlich
erweitert“ , so die SPÖ-Gemeinderätin.

Auch die Information der Bevölkerung ist ein zentraler
Bestandteil des Wiener Hitzeschutzes. Über die Website der Stadt
Wien, Social-Media-Kanäle und die laufende Medienarbeit werden Wiener
*innen regelmäßig über Verhaltensempfehlungen,
Abkühlungsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote informiert.

„Die Herausforderungen der Klimakrise werden uns dauerhaft
begleiten. Umso wichtiger ist es, konsequent weiterzuarbeiten, statt
jede Hitzewelle für parteipolitische Inszenierungen zu missbrauchen.
Wien wird seinen Weg fortsetzen: mit mehr Grün, mehr Wasser, mehr
Schatten und mehr Lebensqualität für alle Wiener*innen“ , schließt
Abrahamczik ab.