Wien (OTS) – Unter dem Motto „Gemeinsam bis zum Mond“ haben die
Mitarbeiter*innen
des wohnfonds_wien ein starkes Zeichen von Solidarität und Teamgeist
gesetzt: Sie haben im Rahmen des „Gesundheitsjahres 2025“ eine
Strecke von insgesamt 384.000 Kilometern zurückgelegt – was
symbolisch der Entfernung von der Erde bis zum Mond entspricht.
Eingemeldet wurden hierbei gesammelte Kilometer aus alltäglichen
Wegen und körperlichen Aktivitäten wie Joggen, Laufen, Spazieren,
Wandern und Radfahren. Dieser sportliche Gemeinschaftserfolg wird nun
in eine karitative Spende in der Höhe von 5.000 Euro für die
Volkshilfe Wien (VHW) umgemünzt und kommt Menschen zugute, die
unmittelbar von Wohnungsverlust bedroht sind. Wohnbaustadträtin Elke
Hanel-Torsch und wohnfonds_wien-Geschäftsführer Gregor Puscher haben
den Spendenscheck an Tanja Wehsely, Geschäftsführerin der VHW und
Michael Häupl, Präsident der VHW, überreicht.
Mit dem Geld wird das Projekt MoBeWo – Mobiles Betreutes Wohnen –
Housing First unterstützt. Dabei handelt es sich um ein Angebot für
Einzelpersonen, Paare und Familien, die bereits ihre Wohnung verloren
haben oder davon bedroht sind und zusätzlichen Unterstützungsbedarf
haben. Unmittelbares Ziel ist es, eine eigene, leistbare Wohnung zu
finden und die betroffenen Personen bei der Stabilisierung der
persönlichen Lebensumstände zu unterstützen.
„ In Wien begreifen wir Wohnen als Grundrecht. Eine sichere
Wohnung ist dabei die Grundlage, ein eigenständiges Leben führen zu
können. Genau hier setzt das Projekt Mobiles Betreutes Wohnen an. Als
Frauen- und Wohnbaustadträtin ist mir besonders wichtig, dass wir in
Wien nicht nur Wohnraum schaffen, sondern auch darauf schauen, dass
Menschen diesen Wohnraum selbstbestimmt und mit der notwendigen
Unterstützung nutzen können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
wohnfonds_Wien nehmen hier soziale Verantwortung wahr. Dieser Scheck
soll konkret helfen und steht symbolisch für das goldene Wiener Herz
der Solidarität “, sagt Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch bei der
Scheckübergabe.
„ Indem wir die symbolische Strecke bis zum Mond zurückgelegt
haben, stärken wir nicht nur das Wohlbefinden innerhalb unseres
Hauses, sondern übernehmen auch gesellschaftliche Verantwortung. Es
freut mich außerordentlich, dass wir diesen gemeinsamen Erfolg nun in
diese Spende an die Volkshilfe Wien ummünzen können, um damit
Menschen in Not helfen “, betont Gregor Puscher, Geschäftsführer des
wohnfonds_wien.
Tanja Wehsely, Geschäftsführerin der Volkshilfe Wien bedankt sich
herzlich für die Spende: „ Jeder Mensch hat ein Recht auf ein
selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden. Dafür sorgt MoBeWo
– individuell, niederschwellig und mit viel persönlicher Begleitung.
Die heutige Spende ist eine große Unterstützung für die Klient*innen
dabei. Dafür sind wir sehr dankbar .“
„ Wien hat immer davon gelebt, dass wir nicht nur darüber reden,
was Solidarität bedeutet, sondern dass wir sie organisieren und
finanzieren. Das ist eine Tradition, auf die wir stolz sein können –
und gleichzeitig eine Verpflichtung für die Zukunft “, sagt Michael
Häupl, ehemaliger Wiener Bürgermeister und Präsident der Volkshilfe
Wien bei der Scheckübergabe.