Wien (OTS) – Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) unterstützt die
Forderung der
Industriellenvereinigung Niederösterreich nach besseren Bedingungen
für betriebliche Investitionen. Wenn Unternehmen nur noch Maschinen
ersetzen oder anderwärtig investieren, weil gesetzliche Vorgaben sie
dazu zwingen, während Erweiterungen und neue Produktionskapazitäten
aufgeschoben werden, schrillen für den Wirtschaftsstandort längst
alle Alarmglocken.
Doch die Bundesregierung ignoriert diese Realität. Statt mit dem
Doppelbudget einen echten Investitionsschub auszulösen, werden
Betriebe weiterhin mit hohen Steuern, deutlich zu hohen
Lohnnebenkosten, überteuerter Energie und ausufernder Bürokratie
belastet. Wer unter diesen Bedingungen noch investiert, Arbeitsplätze
schafft und unternehmerisches Risiko trägt, wird vom Staat nicht
unterstützt, sondern bestraft.
Die Freiheitliche Wirtschaft unterstützt daher bessere und
schnellere Abschreibungsmöglichkeiten für Investitionen in
Digitalisierung, Automatisierung, Energieeffizienz und moderne
Technologien. Gleichzeitig muss Eigenkapital endlich steuerlich
besser behandelt werden. Es kann nicht sein, dass Fremdfinanzierung
attraktiver ist als jenes Kapital, das Betriebe stabilisiert,
Verluste abfedert und neue Investitionen überhaupt erst ermöglicht.
Für die FW braucht es daher einen klaren Kurswechsel:
Investitionen steuerlich belohnen, Eigenkapital stärken,
Lohnnebenkosten und Energiekosten deutlich senken und die Bürokratie
massiv zurückfahren. Auch das österreichische Gold-Plating bei EU-
Vorgaben muss endlich beendet werden. Wer Investitionen will, darf
Unternehmer nicht gleichzeitig mit immer neuen Kosten und Auflagen
vertreiben.
FW-Generalsekretär und Landesobmann der FW Niederösterreich,
Reinhard Langthaler, abschließend: „Die IV Niederösterreich zeigt
völlig zu Recht auf, wo der Schuh drückt. Während andere Länder um
Investitionen und Industriearbeitsplätze kämpfen, macht diese
Bundesregierung Österreich immer teurer und unattraktiver.
Investitionen, Eigenkapital und unternehmerisches Risiko müssen
endlich belohnt statt bestraft werden. Österreich muss wieder ein
Land werden, in dem Unternehmen investieren wollen und nicht eines,
aus dem sie flüchten müssen!“