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ÖVP-Mayer: Wiener Wohnen zukunftsfit machen!

Wien (OTS) – „Zwischen dem Anspruch der Stadt und der Realität in
vielen Wiener
Gemeindebauten klafft eine immer größere Lücke. Sanierungsbedürftige
Gebäude, lange Wartezeiten und ein oftmals unzureichender Service
treffen auf steigende Schulden und anhaltende Verluste bei Wiener
Wohnen. Die SPÖ-Neos-Stadtregierung muss beim Gemeindebau endlich
gegensteuern“, so Wohnbausprecher Gemeinderat Lorenz Mayer.

Besonders deutlich zeigt sich der Handlungsbedarf bei den
Sanierungen. Der Rechnungshof hat bekanntlich einen
durchschnittlichen Sanierungszyklus von rund 67 Jahren errechnet.
Ursprünglich hatte die Stadt einen Sanierungszyklus von 30 Jahren zum
Ziel, mittlerweile werden 40 Jahre angestrebt. Gleichzeitig beträgt
der Jahresfehlbetrag 2025 knapp 80 Millionen Euro und die
Gesamtverschuldung nähert sich drei Milliarden Euro.

„Es kann nicht sein, dass Wiener Wohnen immer tiefer in die roten
Zahlen rutscht und gleichzeitig notwendige Sanierungen viel zu lange
auf sich warten lassen. Ein vom Rechnungshof errechneter
Sanierungszyklus von 67 Jahren ist schlicht zu lang. Selbst das Ziel
wurde mittlerweile von 30 auf 40 Jahre zurückgeschraubt. Hier braucht
es einen nachvollziehbaren Plan, wie der Rückstau abgebaut und das
Sanierungstempo dauerhaft erhöht wird“, so Mayer.

Die derzeit laufenden Sanierungen von rund 100 Gemeindebauten mit
knapp 16.000 Wohnungen seien grundsätzlich zu begrüßen. Sie könnten
angesichts des Gesamtbestandes von rund 220.000 Gemeindewohnungen
aber nur ein Schritt sein. „Wiener Wohnen muss wirtschaftlich auf
stabile Beine gestellt und der bestehende Sanierungsstau konsequent
abgebaut werden. Daran wird sich die SPÖ-Neos-Stadtregierung messen
lassen müssen“, so Mayer abschließend.