Wien (OTS) – „Wasser ist keine Ware, sondern ein öffentliches Gut. Es
darf nicht
darum gehen, wer mit Wasser möglichst viel Profit machen kann,
sondern darum, dass jeder Mensch auch in Zukunft verlässlich Zugang
zu sauberem und leistbarem Trinkwasser hat. Wasser schützen,
Versorgung sichern – genau dafür setzt sich die SPÖ seit Jahren ein“,
sagt SPÖ-Umweltsprecherin Julia Herr anlässlich der heute
präsentierten Studie der Österreichischen Vereinigung für das Gas-
und Wasserfach (ÖVGW). Diese zeigt: Der Schutz des Grundwassers und
Investitionen in die Versorgungssicherheit sind für die Bevölkerung
besonders wichtig. ****
Die SPÖ setzt sich seit Langem für klare Prioritäten bei der
Nutzung unserer Wasserressourcen ein: „Wenn Wasser knapp wird, muss
Trinkwasser Vorrang haben. Das muss gesetzlich eindeutig geregelt
sein und darf nicht von Einzelinteressen abhängen.“ Herr pocht auf
die rasche Umsetzung des Wasserentnahmeregisters, damit transparent
wird, wo und wie viel Wasser von großen Verbrauchern entnommen wird:
„Für einen Haushalt ist ein Wasserzähler völlig normal. Das sollte es
auch für große Verbraucher wie Unternehmen sein.“
Auch beim Schutz der Wasserressourcen brauche es mehr Konsequenz.
„Die Klimakrise verändert unseren Wasserhaushalt. Deshalb müssen wir
unsere Grundwasserreserven schützen und die Trinkwasserversorgung
langfristig absichern. Die Gemeinden leisten hier einen
unverzichtbaren Beitrag“, so Herr.
„Die Menschen erwarten zu Recht, dass die Politik beim
Trinkwasser vorsorgt und nicht erst handelt, wenn es bereits Engpässe
gibt. Die Studie bestätigt: Der Schutz unseres Wassers hat für die
Bevölkerung einen hohen Stellenwert. Jetzt braucht es auch von der
Politik klare Prioritäten und rasche Maßnahmen“, so Herr
abschließend. (Schluss) eg/lw