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Vereinbarung über gemeinsame Flugrettung mit Wien wird neu geregelt

St. Pölten (OTS) – In der heutigen Sitzung der NÖ Landesregierung
wurde für den
gemeinsam von Wien und Niederösterreich betriebenen
Flugrettungsstützpunkt in Wien-Erdberg ein zusätzlicher
Finanzierungsbeitrag in Höhe von 500.000 Euro beschlossen. Damit wird
die bewährte Zusammenarbeit beim Einsatz des ÖAMTC-
Notarzthubschraubers Christophorus 9 auch im Jahr 2027 abgesichert.
„Der in Wien stationierte Rettungshubschrauber ist seit vielen Jahren
im Auftrag der beiden Bundesländer im Einsatz. Eine aktuelle
Evaluierung zeigt, dass durchschnittlich rund 80 Prozent der Einsätze
im nördlichen und östlichen Niederösterreich stattfinden. Die
Abgeltung des Mehraufwandes gewährleistet die verlässliche
Fortführung dieser erfolgreichen Kooperation auch im kommenden Jahr“,
betonen die beiden Landesräte Eva Prischl und Anton Kasser.

Ab Jänner 2028 soll dann die Finanzierung auf eine langfristig
faire und leistungsgerechte Grundlage gestellt werden. Dazu ist eine
gemeinsame Vereinbarung zwischen Wien, Niederösterreich und dem
Burgenland über die künftige Finanzierung der Flugrettung
beabsichtigt. Künftig soll die Abrechnung nicht mehr auf Basis von
Pauschalen, sondern nach den tatsächlich angefallenen Flugminuten
erfolgen. Damit werden die Kosten entsprechend der tatsächlichen
Inanspruchnahme auf die beteiligten Bundesländer aufgeteilt. „Die
Flugrettung leistet einen wesentlichen Beitrag zur
notfallmedizinischen Versorgung in Niederösterreich. Das Land
investiert daher gezielt in die Modernisierung und den Ausbau der
Flugrettung, damit die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher
im Notfall rasch und bestmöglich versorgt werden“, so Prischl und
Kasser abschließend.

Nähere Informationen: Büro LR Prischl, Pressesprecher Anton
Heinzl, Telefon 02742/9005-12576, E-Mail [email protected] ,
Büro LR Kasser, Pressesprecher Jan Teubl, Telefon 0676/812 12345, E-
Mail [email protected]