FPÖ – Berger: „Frauenbudget ist reines Ideologieprogramm auf Kosten unserer Familien!“

Wien (OTS) – Scharfe Kritik am Frauenbudget der Verlierer-Ampel übte
heute FPÖ-
Familiensprecherin NAbg. Ricarda Berger in ihrem Debattenbeitrag im
Nationalrat. Das Budget sei kein Programm für die Frauen in
Österreich, sondern diene ausschließlich der Selbstbedienung des
Machtapparats. „Wer wissen will, für wen diese Regierung tatsächlich
Politik macht, der muss einen Blick in dieses Budget werfen, und die
Antwort ist sehr schnell glasklar. Nicht für die Frauen in
Österreich, denn sie machen ausschließlich Politik für ihren eigenen
Machtapparat, für ideologische Prestigeprojekte und ein bestens
versorgtes Netzwerk aus Bürokraten und NGOs“, so Berger.

Für die FPÖ-Familiensprecherin sei das Budget ein „reines
Ideologiebudget“, von dem bei den hart arbeitenden Frauen nichts
ankomme: „55 Millionen Euro werden ausgegeben, aber die
Alleinerzieherin, die Pflegekraft, die Verkäuferin oder die Mutter,
die jeden Tag dieses Land am Laufen hält, die erhält davon gar
nichts.“ Stattdessen würde der Staat weiter aufgebläht, während sich
die Regierung für Belanglosigkeiten feiere. „Während sich Frauen
fragen, wie sie die Miete, die Lebensmittel, die Energiekosten
bezahlen sollen, feiert sich die Regierung lieber selbst ab. Das ist
keine Politik, das ist Selbstinszenierung auf Kosten der
Steuerzahler!“

Millionen an Steuergeld würden laut Berger in einem „kaum
durchschaubaren Förderdschungel“ versickern, während die wahren
Probleme ignoriert würden. „Die größte Gefahr liegt in den Folgen
einer verfehlten Asyl- und Migrationspolitik und der damit
verbundenen importierten Frauenfeindlichkeit in diesem Land. Wer
Frauen wirklich schützen will, der braucht keine Gender-Seminare und
auch keine Hochglanzbroschüren, weil das keine einzige Frau in diesem
Land schützt Sicherheit beginnt dort, wo der Staat seine Bürger
schützt, seine Grenzen sichert und auch Recht konsequent dann
durchsetzt“, erklärte Berger.

Zudem kritisierte die Familiensprecherin, dass die Regierung
Frauen, die sich für ein Leben als Mutter entscheiden, systematisch
herabwürdige. Der ständige Fokus auf den „Gender-Pension-Gap“ erwecke
den Eindruck, Mutterschaft sei ein gesellschaftliches Problem. „Damit
spricht die Regierung Millionen Müttern die Anerkennung für ihre
Lebensleistung ab“, so Berger und weiter: „Mutter zu sein ist keine
Benachteiligung. Mutter zu sein ist die schönste, die
verantwortungsvollste und die wertvollste Aufgabe überhaupt. Mütter
schenken Leben, sie geben Geborgenheit, sie vermitteln Werte und sie
legen auch das Fundament für die Zukunft unseres Landes.“

Die Regierung betreibe ideologische Bevormundung und wolle Frauen
in ein starres Vollzeiterwerbsmodell pressen. „Frauen verdienen
Respekt, sie verdienen Anerkennung und auch echte Wahlfreiheit. Ganz
unabhängig davon, ob sie sich für Beruf, Familie oder beides
entscheiden“, so Berger, die abschließend festhielt: „Wir
Freiheitliche stehen auf der Seite jener Frauen, die jeden Tag
arbeiten, Verantwortung übernehmen, Familien tragen und dieses Land
auch am Laufen halten. Und genau deshalb werden wir diesem Budget
definitiv nicht zustimmen!“