Wien (OTS) – „Schwangere gelten seit dem Contergan-Skandal als
besonders
schutzbedürftige Gruppe. Bei Medikamenten und Impfungen gilt deshalb
ein besonderes Vorsichtsprinzip. Bei den COVID-19-Impfungen wurden
diese Vorsichtsmaßnahmen jedoch über Bord geworfen“, kritisierte der
freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser im Zusammenhang mit den
letzten Informationen aus dem US-Senat. „Der ehemalige US-Chef-
Immunologe Anthony Fauci warnte intern vor möglichen Fehlgeburten und
Spontanaborten, also dem Verlust von ungeborenen Babys, durch die
Corona-Impfungen. Und gleichzeitig präsentierte er sie in der
Öffentlichkeit als angeblich unbedenklich für Schwangere. Unfassbar,
das muss international aufgearbeitet werden“, sagte Hauser.
„Ich habe bereits seit 2022 immer wieder parlamentarische
Anfragen zu den möglichen Risiken der COVID-19-Impfungen gestellt.
Die Antworten waren für mich unzureichend. Mögliche Impfschäden
wurden vielfach kategorisch ausgeschlossen und bestritten – bis
heute“, so Hauser.
Mittlerweile liegen weitere Daten und Veröffentlichungen vor.
Eine Auswertung aus Tschechien berichtet über deutlich niedrigere
Raten erfolgreicher Schwangerschaften bei Frauen, die vor der
Empfängnis gegen COVID-19 geimpft wurden. Auch Anthony Fauci
diskutierte bereits im Januar 2021 ein mögliches Fehlgeburtsrisiko
nach einer Impfung im ersten Drittel der Schwangerschaft. Eine von
Thorp et al. veröffentlichte Auswertung berichtete über ein erhöhtes
Risiko für Spontanaborte. „Die häufig zitierte katastrophale Zahl von
82 Prozent verlorener Babys wurde auch im US-Senat thematisiert. Ich
kann nicht genug betonen, dass Schwangere als besonders
schutzbedürftige Gruppe gelten. Seit dem Contergan-Skandal war das
immer offiziell die Linie, Warnhinweise stehen in jedem Beipackzettel
zu Medikamenten! Und dann wird alles ignoriert, und wir impfen seit
2021 Schwangere und Stillende mit einem bedingt oder zeitweise für
Schwangere gar nicht zugelassenen Impfstoff. Impfempfehlungen für
Schwangere gibt es bis heute. Ein Irrsinn! Dazu gab es sehr früh
Risikosignale, und diese wurden der Öffentlichkeit verheimlicht!
Schwangere waren und sind praktisch Versuchskaninchen. Dafür muss
endlich politische und rechtliche Verantwortung übernommen werden.“
„Ich stelle in diesem Zusammenhang eine Anfrage an die
Europäische Kommission. Es geht um eine besonders sensible Frage:
Wurden Schwangere ausreichend geschützt und informiert? Wenn Risiken
bekannt waren oder Warnsignale vorlagen, muss geklärt werden, wann
die EU-Kommission, die EMA und das ECDC davon wussten und wie sie
darauf reagiert haben“, erklärte Hauser. „Am Ende geht es auch um
politische Verantwortung. Die Europäer haben ein Recht darauf, zu
erfahren, wer diese Entscheidungen getroffen hat, und dies muss auch
Konsequenzen haben“, so Hauser abschließend.