Wien (OTS) – In der heutigen Debatte über das Bildungsbudget
kritisierte der
stellvertretende FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Dipl.-Ing. Christian
Schandor die Verlierer-Ampel scharf und wies darauf hin, dass es sich
bei den geplanten Ausgaben von bis zu 12,9 Milliarden Euro im Jahr
2028 um ein reines Showbudget handle, das die wahren Probleme im
Bildungssystem nicht löse, sondern nur die Symptome einer verfehlten
Politik mit Steuergeld zudecke.
Für Schandor sei die entscheidende Frage nicht die Höhe der
budgetierten Summe, sondern deren Wirkung im Klassenzimmer: „Eltern,
Lehrer und Schüler fragen nicht, wie viele Milliarden im Budget
stehen, sondern sie fragen sich: Wird der Unterricht dadurch besser?
Können die Kinder ordentlich Deutsch, um dem Unterricht auch folgen
zu können, und gibt es genügend Lehrer und Assistenzen?“ Die Antwort
darauf falle ernüchternd aus. Insbesondere die massiven Ausgaben für
die Deutschoffensive und den sogenannten „Chancenbonus“ seien ein
Eingeständnis des Scheiterns. „Wir müssen auch ehrlich sagen, diese
Kosten sind nicht zufällig, sondern eine Folge der Zuwanderungs- und
Integrationspolitik, insbesondere in unseren großen Städten, die
unsere Schulen seit Jahren eigentlich überfordern“, so Schandor.
Die präsentierten Ziele der Regierung seien dabei alles andere
als ambitioniert. Wenn bei ordentlichen Schülern nur 71 Prozent die
Bildungsstandards erfüllten und man dieses Ziel bis 2028 lediglich
auf 74 Prozent anheben wolle, sei das ein Armutszeugnis. Noch
dramatischer sei die Lage bei den außerordentlichen Schülern, wo das
Ziel bei nur 57,1 Prozent liege. „Das heißt, dass mehr als 40 Prozent
die Bildungsstandards gar nicht schaffen. Das sind also keine
Schönheitsfehler, sondern es ist ein echtes Problem für den
Unterricht“, kritisierte der freiheitliche Abgeordnete. Auch der
„Chancenbonus“ sei eine Mogelpackung, da er nur 400 ausgewählten
„Brennpunktschulen“ zugutekomme, während der ländliche Raum komplett
durch die Finger schaue.
Gleichzeitig wachse der Verwaltungsapparat unaufhörlich. Allein
für 2028 seien 246 Millionen Euro für die regionale Schulverwaltung
budgetiert, wovon 203 Millionen reine Personalkosten seien. „Während
gleichzeitig Schulleiter und Lehrer über zu viel Bürokratie und
Administration klagen. Das passt doch nicht zusammen“, erklärte
Schandor.
Abschließend formulierte der stellvertretende Bildungssprecher
die freiheitlichen Forderungen: „Wir brauchen ein Bildungsbudget, das
im Klassenzimmer hilft, das dort ankommt. Wir brauchen Deutsch als
Voraussetzung für den Regelunterricht. Wir brauchen aber auch mehr
Respekt gegenüber Lehrerinnen und Lehrern, mehr Leistung, weniger
Bürokratie und eine klare Grenze für Ideologie in unseren Schulen.
Dieses Budget gibt sehr viel Geld aus, dafür bringt es aber zu wenig
an Qualität und Verbesserung. Und deshalb werden wir dieses Budget
auch nicht mittragen!“