Wien (OTS) – „Die Regierung weiß genau was hier passiert und trotzdem
drangsalieren sie die Menschen weiter in die teure Abhängigkeit.
Anstatt den Erneuerbaren Turbo auszufahren, werden Abhängigkeiten
weiter einzementiert“, sagt Lukas Hammer, Energiesprecher der Grünen.
„Öl oder Gas aus Kriegsgebieten ist teuer und dreckig. Spätestens
nach der russischen Invasion und dem Iran-Krieg ist doch allen klar:
Strom aus Wind und Sonne ist immer günstiger als Putin-Gas und Saudi-
Öl“, sagt Hammer und fordert einen Turbo beim Ausbau erneuerbarer
Energien.
„Wenn Menschen für den nächsten Winter vorsorgen wollen und aus
ihren Öl- oder Gasheizungen aussteigen bzw. ihre Gebäude thermisch
sanieren wollen, gibt es keinen einzigen Cent von der Regierung. Seit
Februar gibt es nichts für die thermische Sanierung und seit Juli
gibt es nichts mehr für den Heizkesseltausch. Und so wird das bis
Ende des Jahres auch bleiben, wenn die Regierung jetzt kein
Sofortprogramm startet. Aber es braucht nicht nur Förderungen. Von
den von der Regierung versprochenen gesetzlichen Maßnahmen fehlt jede
Spur. Wir haben deswegen einen umfassenden Gesetzesantrag zum Ende
von fossilen Heizungen in Österreich eingebracht“, sagt Hammer.
„Hier geht es neben klimapolitischen Entscheidungen auch um
Leistbarkeit, stabile Versorgung und Sicherheit. Die Regierung muss
endlich ins Tun kommen, statt im Rückwärtsgang zu verharren. Denn es
zahlen schon wieder die Menschen in Österreich den Preis für diese
Abhängigkeit“, sagt Hammer.