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Hattmannsdorfer/Holzleitner: Aus Forschung muss Wertschöpfung werden

Wien (OTS) – Life Sciences als Schlüsseltechnologie für Österreichs
Zukunft –
Minister und Ministerin besuchen Thermo Fisher Scientific in Linz –
Hattmannsdorfer: Innovation und Produktion am Life Science Standort
stärken und Versorgungssicherheit für Bürgerinnen und Bürger
garantieren

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und
Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner besuchten gemeinsam
Thermo Fisher Scientific in Linz. Im Mittelpunkt standen die
Bedeutung der Life-Sciences- und Pharmabranche für den Wirtschafts-,
Industrie- und Forschungsstandort Österreich sowie die Frage, wie
Forschung und Innovation noch stärker in industrielle Wertschöpfung
übersetzt werden können. Bei einer Besichtigung der Forschungs- und
Entwicklungsabteilung erhielten der Minister und die Ministerin
Einblicke in die Prozessentwicklung und Produktion am Standort.

Life Sciences & Biotech zählen zu den 9 Schlüsseltechnologien der
Industriestrategie der Bundesregierung. Rund 1.200 Life-Sciences-
Unternehmen sind in Österreich tätig. Allein im pharmazeutischen
Bereich sind mittlerweile rund 43.000 Menschen beschäftigt, der
Umsatz ist zwischen 2020 und 2023 um 25 Prozent auf knapp 29
Milliarden Euro gestiegen. Gleichzeitig verfügt Österreich mit seinen
Universitäten, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und einer
wachsenden Biotech- und Start-up-Szene über eine starke
wissenschaftliche Basis. Die Herausforderung liegt insbesondere
darin, Innovationen stärker zu skalieren und daraus industrielle
Produktion und Wertschöpfung am Standort entstehen zu lassen.

Thermo Fisher Scientific in Linz steht beispielhaft für diese
Verbindung von Forschung und Industrie: Der Standort zählt zu den
weltweit führenden Entwicklungs- und Produktionsstandorten für
pharmazeutische Wirkstoffe im Bereich Small Molecules. Rund 800
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in Linz beschäftigt, damit ist
der Standort der größte Produktionsstandort im globalen Small-
Molecule-Netzwerk des Unternehmens. Internationale Pharmaunternehmen
werden von der Prozessentwicklung und -optimierung über die
Validierung bis zur kommerziellen Produktion begleitet. Die in Linz
entwickelten und produzierten Wirkstoffe werden weltweit exportiert.

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer:
„Life Sciences gehören zu den Schlüsseltechnologien, bei denen
Österreich international ganz vorne mitspielen kann. Wir haben
exzellente Forschung und starke Unternehmen – jetzt geht es darum,
daraus noch mehr industrielle Wertschöpfung zu machen. Genau das ist
ein zentraler Anspruch unserer Industriestrategie:
Schlüsseltechnologien am Standort stärken, Innovationen schneller zur
Marktreife bringen und dafür sorgen, dass aus österreichischem Know-
how auch Produktion, Exporte und hochwertige Arbeitsplätze in
Österreich und Europa entstehen. Thermo Fisher in Linz zeigt, wie
diese Verbindung von Spitzenforschung und industrieller Stärke
gelingen kann. Solche Standorte wollen wir sichern und weiter
ausbauen, auch um die Versorgungssicherheit im Bereich kritischer
Arzneimittel für die österreichischen Bürgerinnen und Bürger
garantieren zu können.“

Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner:
„Innovation beginnt meist mit Grundlagenforschung. Genau deshalb
haben wir mit dem FTI-Pakt ein starkes und klares Commitment für
Forschung und Entwicklung in Österreich gesetzt. Was hier bei Thermo
Fisher in Linz passiert, zeigt, warum sich dieses Investment lohnt:
Aus wissenschaftlicher Exzellenz entstehen konkrete Innovationen,
hochqualifizierte Arbeitsplätze und industrielle Wertschöpfung. Wenn
wir Forschung stärken, stärken wir damit auch unseren
Wirtschaftsstandort, unsere Versorgungssicherheit und sichern gute
Arbeitsplätze sowie unsere Zukunft.“

Dr. Gerald Reiter, Vice President & General Manager Linz, Thermo
Fisher Scientific

„Forschung und Innovation stehen im Zentrum unserer Arbeit in
Linz. Ein starkes Umfeld für Wissenschaft und moderne pharmazeutische
Produktion in Österreich hilft unseren Teams dabei, innovative
Arzneimittel zu entwickeln und herzustellen, die weltweit allen
Patientinnen und Patienten zur Verfügung stehen.“