Wien (OTS) – Im Tätigkeitsjahr 2025/26 haben 730
Informationsoffiziere
österreichweit 196.061 Menschen zu Themen wie Geistiger
Landesverteidigung und nationaler Sicherheitspolitik unterrichtet und
Fragen rund um das Bundesheer beantwortet. Mit 5.084 Einsätzen wurde
dabei ein neuer Höchststand erreicht. 116 dieser Einsätze wurden von
weiblichen Informationsoffizieren durchgeführt. Besonders deutlich
zeigt sich der Zuwachs im Bildungsbereich: Die Zahl der Einsätze an
Bildungseinrichtungen wie Schulen, Universitäten und Einrichtungen
der Erwachsenenbildung hat sich seit 2017 auf fast das 15-Fache
erhöht – von 221 auf 3.259 Einsätze. Auch gegenüber dem Vorjahr
2024/25, in dem 2.899 Einsätze verzeichnet wurden, entspricht das
einem deutlichen Anstieg.
Besonders nachgefragt waren bei der Bevölkerung die Themen
Grundwehrdienst, Ausbildung und Karriere beim Bundesheer sowie das
Stellungswesen. Im Bildungsbereich liegt der Schwerpunkt auf der
wehrpolitischen Auseinandersetzung mit Schülerinnen und Schülern
sowie Lehrenden. Im direkten Austausch informieren die
Informationsoffiziere über die Aufgaben des Bundesheeres, seine
Einsätze im In- und Ausland sowie über Zeitgeschichte und
demokratische Grundwerte. Allein im Tätigkeitsjahr 2025/26 wurden
dabei 125.479 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene erreicht.
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Die
Informationsoffiziere des Bundesheeres gehen dorthin, wo die Fragen
der Menschen sind – in Klassenzimmer, Lehrsäle und Vereinsräume.
Sicherheitspolitik darf kein abstraktes Thema bleiben, sondern muss
im direkten Austausch mit der Bevölkerung verständlich und greifbar
werden. Gerade jungen Menschen wollen wir fundiertes Wissen
vermitteln und sie dazu ermutigen, sich ein eigenes, reflektiertes
Bild von Landesverteidigung und Sicherheit zu machen. Denn eine
starke Landesverteidigung lebt auch davon, dass Menschen verstehen,
warum sie wichtig ist und welchen Beitrag jede und jeder Einzelne
leisten kann.“
Informationsoffiziere sind speziell ausgebildete Soldatinnen und
Soldaten sowie zivile Bedienstete des Bundesministeriums für
Landesverteidigung. Darüber hinaus werden auch externe
Informationsoffiziere, etwa Lehrkräfte, in verkürzten und speziell
angepassten Modulen ausgebildet. Im Tätigkeitsjahr 2025/26 sind
insgesamt 730 Informationsoffiziere aktiv, davon 130 als externe
Informationsoffiziere. Ihre Tätigkeit basiert auf dem Auftrag zur
Politischen Bildung im Rahmen der Umfassenden Landesverteidigung.
Schulen, Gemeinden, Vereine und andere Institutionen können
österreichweit kostenlos Vorträge, Workshops oder Exkursionen
anfordern.
Kurzfassung:
– 5.084 Einsätze und 196.061 erreichte Menschen im Jahr 2025/26
– Fast 15-fache Steigerung der Einsätze im Bildungsbereich seit 2017
– von 221 auf 3.259
– 125.479 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Bildungsbereich
erreicht
Weitere Details zu den Informationsoffizieren gibt es unter
Service für Schulen | Bundesheer .