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WB-Graf: Öffentliche Aufträge als Standorthebel für die heimische Wirtschaft

Wien (OTS) – Wirtschaftsbund-Generalsekretärin Tanja Graf begrüßt das
Bekenntnis
von Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer zu „Made in Europe“ und den
stärkeren Fokus auf österreichische und europäische Wertschöpfung bei
öffentlichen Beschaffungen.

„Für heimische Betriebe ist entscheidend, dass bei öffentlichen
Aufträgen nicht allein der niedrigste Preis zählt. Qualität,
regionale Wertschöpfung, sichere Lieferketten und langfristige
wirtschaftliche Effekte müssen stärker berücksichtigt werden. Unsere
Unternehmen schaffen Arbeitsplätze, bilden Fachkräfte aus,
investieren vor Ort und tragen wesentlich zur Finanzierung unseres
Sozialstaats bei. Es ist daher richtig, diese Leistungen bei
öffentlichen Vergaben stärker zu gewichten“, so Graf.

Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten können
öffentliche Aufträge wichtige Wachstumsimpulse setzen. Werden
Investitionen verstärkt bei österreichischen und europäischen
Unternehmen wirksam, bleibt mehr Wertschöpfung im Land, Beschäftigung
wird gesichert und zusätzlicher Spielraum für Investitionen
geschaffen.

„Jeder Euro, der bei heimischen Unternehmen ankommt, entfaltet
eine vielfache Wirkung: Er stärkt Betriebe, sichert Arbeitsplätze,
ermöglicht neue Investitionen und schafft Folgeaufträge entlang der
gesamten Wertschöpfungskette. Öffentliche Beschaffung ist deshalb
mehr als eine reine Vergabefrage, sie ist ein wichtiger Hebel für
einen starken und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort“, betont
Graf.