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Windkraft erreicht im Sommer neuen Rekord

Wien (OTS) – Nach einem starken Juli erreicht die österreichische
Windkraft auch
im August eine Rekordmarke. Gerade im heißen und trockenen Sommer
zeigt sich die Bedeutung einer breit aufgestellten, heimischen
Stromversorgung.

Die österreichische Windkraft hat in diesem Sommer besonders
stark zur Stromversorgung beigetragen. Bereits der Juli war der
zweitbeste Windkraft-Juli der vergangenen zwölf Jahre, im August
wurde nun die höchste Windstromerzeugung in einem August seit Beginn
der Aufzeichnungen erreicht. Damit zeigte die Windkraft gerade
während eines von extremer Hitze und Trockenheit geprägten Sommers
eine starke und verlässliche Erzeugung.

„Dieser Sommer zeigt eindrücklich, wie wichtig ein breiter Mix
aus heimischer Stromerzeugung ist. Während Hitze und Trockenheit
andere Teile des Energiesystems unter Druck setzen, liefert die
Windkraft auch im Hochsommer zuverlässig Strom. Nach dem starken Juli
folgt jetzt ein neuer August-Rekord. Das ist ein wichtiges Signal für
eine sichere und unabhängige Energieversorgung“, sagt IG Windkraft-
Geschäftsführer Florian Maringer.

Rekordsommer für die Windkraft
Im Juli 2026 wurde um rund 31 Prozent mehr Windstrom erzeugt als im
Durchschnitt der vergangenen zwölf Jahre . Damit war der Juli der
zweitbeste Juli dieses Zeitraums. Auch im August setzte sich die
starke Entwicklung fort: Mit 572 GWh Windstrom wurde ein neuer August
-Rekord erreicht.

In den Monaten Juli und August zusammen deckte die Windkraft
damit knapp 14 Prozent des österreichischen Stromverbrauchs .

Auch über das gesamte bisherige Jahr liegt die Windstromerzeugung
deutlich über dem langjährigen Niveau. Seit Jahresbeginn wurden
bereits 4 Prozent mehr Windstrom erzeugt als im Vorjahr im selben
Zeitraum. Gegenüber dem Durchschnitt der vergangenen zwölf Jahre
liegt die Windstromerzeugung heuer bereits fast 23 Prozent höher.

Windkraft deutlich vor Gaskraft
Wie stark die Windkraft mittlerweile zur österreichischen
Stromversorgung beiträgt, zeigt auch der Vergleich mit fossiler
Stromerzeugung: Im Sommer lieferte die Windkraft fast achtmal so viel
Strom wie die heimischen Gaskraftwerke. Von Jänner bis August
erzeugte die Windkraft bereits knapp 40 Prozent mehr Strom als alle
österreichischen Gaskraftwerke zusammen.

„Die Zahlen zeigen klar: Heimische Windkraft ist längst ein
zentraler Bestandteil unserer Stromversorgung. Je stärker wir Wind
und Sonne gemeinsam mit Wasserkraft, Netzen und Speichern ausbauen,
desto unabhängiger werden wir von fossilen Energieimporten“, so
Maringer.

Über die IG Windkraft
Die IG Windkraft ist die Interessenvertretung der österreichischen
Windbranche. Heimische Windräder versorgen schon heute rund 2,75
Millionen Haushalte im Land mit sauberem, unabhängigem und günstigem
Strom. Nach einer aktuellen, repräsentativen Umfrage befürworten 83 %
der Österreicher: innen den Ausbau der Windenergie. Die IG Windkraft
repräsentiert rund 180 in den Regionen verankerte, meist
mittelständische Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette
der Energieform – von der Herstellung über die Planung und Errichtung
bis hin zu Betrieb und Wartung. Die österreichische Windbranche
beschäftigt etwa 8.000 Menschen und hat in den letzten zehn Jahren im
Durchschnitt 1,2 Milliarden Euro pro Jahr erwirtschaftet. Durch
Milliarden-Investitionen stärkt sie den heimischen
Wirtschaftsstandort.