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Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien: Starkes Konzerngesamtergebnis und gesteigertes operatives Bankergebnis im ersten Halbjahr 2026

Wien (OTS) – – Operatives Bankergebnis gestiegen: 45,9 Mio. Euro vor
Steuern (
Vorjahr: 29,2 Mio. Euro)

– Starkes Konzerngesamtergebnis durch RBI-Beteiligung: 1.588,0 Mio.
Euro (Vorjahr: 284,7 Mio. Euro)

– Kreditgeschäft: private Wohnbaufinanzierungen stark nachgefragt

– Sehr gute Kapitalausstattung weit über den regulatorischen
Vorgaben: Quoten erneut gestiegen

Trotz eines wirtschaftlich herausfordernden Umfelds konnte die
Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien im ersten Halbjahr 2026 ihren
Wachstumskurs konsequent fortsetzen und beweist wirtschaftliche
Widerstands- und Ertragskraft.

„Unser Anspruch ist es, Bestleistungen für unsere Kundinnen und
Kunden zu erbringen. Mit dem Ergebnis des ersten Halbjahres 2026
haben wir dafür ein sehr gutes Fundament gelegt. Wir setzen auf
innovatives, modernes Banking und konzentrieren uns dabei auf drei
strategische Schwerpunkte: den weiteren Ausbau der Stadtbank Wien,
die konsequente Stärkung unseres Firmenkundengeschäfts sowie die
Digitalisierung mit klarem Fokus auf Kundenzentrierung, Künstliche
Intelligenz und Prozessoptimierung“, so Martin Hauer, Generaldirektor
von Raiffeisen NÖ-Wien.

Das Ergebnis im Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien Bankbetrieb beläuft
sich vor Steuern auf 45,9 Mio. Euro (Vorjahr: 29,2 Mio. Euro). Hier
wirken sich die gestiegenen Zins- und Provisionserträge positiv aus.

Zwtl.: Erfolgsfaktor Kundennähe

„Die Verbindung aus Kundennähe und optimalen digitalen Services
ist unser Wettbewerbsvorteil. Die Zukunft gehört datengetriebenen,
maßgeschneiderten Angeboten. Unser Erfolg liegt in der Kombination:
Wir arbeiten kontinuierlich an digitalen Lösungen, die einfach,
schnell und personalisiert sind, und überzeugen gleichzeitig mit
regionaler Präsenz und persönlicher Beratung vor Ort“, ist Hauer
überzeugt.

Die Kundenkredite stiegen – vor allem durch die positive
Entwicklung der privaten Wohnbaufinanzierungen – um 132,0 Mio. Euro
auf 16,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 16,1 Mrd. Euro). Die Kunden-Einlagen
sanken auf 10,8 Mrd. Euro (Vorjahr: 11,2 Mrd. Euro).

Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien weist weiterhin eine stabile NPL
-Quote von 3,4 % (31.12.2025: 3,3 %) aus.

Zwtl.: Starkes Konzerngesamtergebnis

Zum Konzerngesamtergebnis in der Höhe von 1.588,0 Mio. Euro
trugen die operative Geschäftsentwicklung der Raiffeisenlandesbank NÖ
-Wien sowie maßgeblich der hohe Ergebnisbeitrag der Raiffeisen Bank
International AG (RBI AG) bei. Der Effekt in der Gewinn- und
Verlustrechnung setzte sich aus einem anteiligen Periodenergebnis von
298,3 Mio. Euro (Vorjahr: 21,9 Mio.) und einer Wertaufholung von
1.197,0 Mio. Euro (Vorjahr: -45,5 Mio.) zusammen. Die Wertaufholung
war dabei auf den Anstieg des Börsenkurses auf 55,9 Euro je Aktie zum
30. Juni 2026 (31.12.2025: 38,3 je Aktie) zurückzuführen.

Zwtl.: Gestiegene Kapitalquoten weit über den regulatorischen
Vorgaben

Zum Halbjahr 2026 betrug die CET1 Ratio 27,1 % (31.12.2025: 24,8
%), die Total Capital Ratio 28,8 % (31.12.2025: 26,9 %). Die
Kapitalquoten liegen weiterhin deutlich über den regulatorischen
Anforderungen. Damit hat Raiffeisen NÖ-Wien eine solide Basis, an der
Seite der heimischen Unternehmen zu stehen und neue Investitionen zu
ermöglichen.

Zwtl.: Neue Konzernstruktur, um Kapitalmarktposition weiter zu
stärken

Am 20. Juli 2026 haben Vorstand, Aufsichtsrat und
Geschäftsleitung der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien reg.
Gen.m.b.H. sowie der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien den
Grundsatzbeschluss gefasst, den Betrieb der Holding – insbesondere
auch die Industriebeteiligungen – durch eine Downstream-Abspaltung an
die 100%-Tochter Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien zu übertragen. Ziel der
Transaktion ist die Vereinfachung der Konzernstruktur, eine
effizientere Steuerung sowie die Bündelung der operativen
Geschäftsaktivitäten in der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, um die
Kapitalmarktposition weiter zu stärken. Die Umsetzung steht unter dem
Vorbehalt der Zustimmung der Generalversammlung der Raiffeisen-
Holding NÖ-Wien im September 2026 sowie behördlicher Genehmigungen,
insbesondere durch die Europäische Zentralbank. Davon unberührt
bleiben die Beteiligungsverhältnisse an der Raiffeisen-Holding NÖ-
Wien und an der RLB NÖ-Wien.

Der Konzern-Halbjahresbericht 2026 der RLB NÖ-Wien ist ab sofort
unter raiffeisenbank.at/investoren/Halbjahres-Finanzbericht2026
abrufbar.