Wien (OTS) – Der H.-C.-Artmannpark ist bereits jetzt eine beliebte
Grünfläche in
Penzing. Trotzdem gibt es zahlreiche Möglichkeiten den Park zu
verbessern und die Aufenthaltsqualität weiter zu steigern. Bereits
2023 haben NEOS Penzing gefordert, weitere Flächen zu entsiegeln und
den Park weiter zu begrünen. In einem Beteiligungsprozess hatten
Bürger:innen die Möglichkeit, ihre Ideen und Vorschläge einzubringen,
um den Park gemeinsam weiterzuentwickeln. Die Vorstellung der finalen
Pläne wird bei NEOS Penzing jedoch nicht nur positiv gesehen.
„Natürlich begrüßen wir, dass die Umgestaltung nun tatsächlich in
Angriff genommen wird. Mehr Grün bedeutet nicht nur mehr
Aufenthaltsqualität, sondern auch mehr Schatten und mehr Abkühlung an
heißen Tagen. Allerdings befindet sich der Bezirk nach wie vor in
einer budgetär schwierigen Lage, die berücksichtigt werden muss. 1,7
Millionen Euro sind eine Menge Geld, damit könnte man den Park
beinahe abreißen und durch einen neuen ersetzen. Wenn so eine Summe
ausgegeben werden soll, ist vollständige Transparenz und eine
nachvollziehbare Kostenaufstellung unerlässlich“, so Birgit
Breitenlacher, Klubobfrau der NEOS in Penzing.
Auch die geplanten Betonbänke stoßen in der pinken Bezirkspartei
auf Widerstand. „Wir haben ähnliche Betonbänke anderenorts während
der Hitzeperiode besucht und Temperaturen bis zu 51 Grad gemessen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es viele Leute gibt, die sich
hier gerne ausrasten und hoffe, dass auch andere Fraktionen und
Menschen unsere Bedenken teilen. Wir halten Holzbänke für eine
kostensparendere und sinnvollere Lösung. Auch das Versetzen des
Ballkäfigs halten wir für zu teuer. Ein neuer Belag für den
derzeitigen Ballkäfig wäre ressourcenschonender und würde die
Spielqualität ebenfalls verbessern“, betont Breitenlacher. Ein
breiter angelegter Beteiligungsprozess und eine engere Einbindung
aller Fraktionen im Bezirksparlament wären hier von Vorteil gewesen.
NEOS in Penzing wollen mittels Bürgerversammlung die Möglichkeit
eröffnen, die Pläne nochmals zu überarbeiten.
„Wir wollen alle uns zur Verfügung stehenden Mitteln nutzen, um
auch wirklich das Beste für Penzing umzusetzen. Wären wir von Anfang
an eng in die Planungen eingebunden gewesen, hätten wir unsere
Bedenken natürlich früher geäußert. Jetzt wollen wir in einer
Bürgerversammlung mit den Menschen im Bezirk diskutieren, was der H.-
C.-Artmannpark wirklich braucht und wo sich eventuell Kosten
einsparen lassen. Denn in Zeiten, wo alle sparen müssen, stellt auch
Penzing keine Ausnahme dar“, so Breitenlacher.