Wien (OTS) – „Österreichs Wirtschaftsstandort verliert weiter an
Wettbewerbsfähigkeit und internationaler Bedeutung. Während andere
Staaten ihre Standortbedingungen verbessern und ihre Wirtschaft
deutlich stärker wächst, tritt Österreich weiter auf der Stelle. Ein
besonders deutliches Beispiel ist etwa die Schweiz: Dort ist die
Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2026 um 1,5 Prozent gegenüber
dem Vorquartal gewachsen. Österreich hingegen musste im selben
Zeitraum einen Rückgang der Wirtschaftsleistung hinnehmen“, erklärte
FPÖ-Wirtschaftssprecherin NAbg. Dr. Barbara Kolm zu den aktuellen BIP
-Zahlen der Statistik Austria, wonach die österreichische
Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2026 um 0,1 Prozent gegenüber
dem ersten Quartal 2026 gesunken ist.
Die Zahlen von Statistik Austria seien ein neuerlicher Beleg
dafür, dass Österreich seine wirtschaftlichen Probleme längst nicht
mehr mit kurzfristigen Konjunkturmaßnahmen lösen könne. „Wir haben es
mit massiven, hausgemachten Strukturproblemen zu tun. Österreich ist
mit einer der höchsten Abgabenquoten Europas, einer überbordenden
Bürokratie und ständig neuen regulatorischen Belastungen
konfrontiert. Gleichzeitig kämpfen unsere Unternehmen mit hohen
Energie-, Lohn-, Transport- und Finanzierungskosten. Unter diesen
Rahmenbedingungen wird es immer schwieriger, in Österreich zu
investieren, Arbeitsplätze zu schaffen und international
konkurrenzfähig zu bleiben“, erklärte Kolm.
„Die Schweiz zeigt eindrucksvoll, dass wirtschaftliche Stärke
kein Zufallsprodukt ist. Wer Unternehmen Freiräume lässt,
Investitionen ermöglicht und auf wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen
setzt, schafft Wachstum und Beschäftigung. Österreich macht das
Gegenteil: Die schwarz-rot-pinke Verliererkoalition belastet
Leistungsträger, Unternehmer und Arbeitnehmer mit immer höheren
Abgaben und versucht gleichzeitig, die daraus entstehenden Probleme
mit neuen Förderungen und staatlichen Eingriffen zu kaschieren“, so
Kolm.
Österreich leide insbesondere unter einer falschen Energie- und
Klimapolitik. „Unsere Betriebe brauchen leistbare und verlässliche
Energie und keine ideologiegetriebene Energiepolitik, die Strom und
Gas künstlich verteuert. Gerade für die energieintensive Industrie
sind hohe Energiekosten ein massiver Wettbewerbsnachteil. Wenn
Unternehmen im internationalen Vergleich deutlich höhere Kosten
tragen müssen, wandern Investitionen dorthin, wo die
Rahmenbedingungen besser sind. Das gefährdet Wertschöpfung,
Arbeitsplätze und letztlich unseren gesamten Wohlstand“, betonte
Kolm.
Hinzu komme eine stetig wachsende Belastung durch Bürokratie und
Regulierung. „Unternehmen verbringen mittlerweile einen erheblichen
Teil ihrer Zeit damit, Formulare auszufüllen, Vorschriften
einzuhalten und neue Berichtspflichten zu erfüllen, anstatt Produkte
zu entwickeln, Aufträge abzuarbeiten und Arbeitsplätze zu schaffen.
Gerade kleine und mittlere Unternehmen können diese Belastungen nicht
einfach durch eigene Rechts- und Verwaltungsabteilungen auffangen.
Was die schwarz-rot-pinke Regierung als Regulierung verkauft, wird
für viele Betriebe zur Wachstumsbremse“, kritisierte die FPÖ-
Wirtschaftssprecherin.
„Österreich braucht endlich einen wirtschaftspolitischen
Kurswechsel. Wir brauchen weniger Staat im täglichen Wirtschaftsleben
und mehr Freiheit für jene, die investieren, Arbeitsplätze schaffen
und Wertschöpfung erwirtschaften. Die FPÖ steht für eine Politik, die
Leistung wieder belohnt, Eigentum schützt, Unternehmen entlastet und
den Standort Österreich wieder wettbewerbsfähig macht. Dazu gehören
eine echte Steuer- und Abgabenentlastung, ein Ende der
Überregulierung, eine vernünftige und leistbare Energiepolitik sowie
ein Abbau der staatlichen Bürokratie. Nur so können wir Wachstum,
Wohlstand und Beschäftigung langfristig sichern“, betonte Kolm.