Wien (OTS) – Anlässlich der heutigen Präsentation der Reformpläne der
Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) sowie der
eindringlichen Appelle zahlreicher Rektorate in den letzten Tagen
unterstützt Sigi Maurer, Wissenschaftssprecherin der Grünen, die
Forderungen der Universitäten nach einer raschen und soliden
Finanzierungsentscheidung für die Leistungsvereinbarungsperiode 2028
–2030.
„Die Universitäten zeigen mit ihren Reformplänen Verantwortung
und Gestaltungswillen. Aber auch Reformen können nicht ohne eine
ausreichende und nachhaltige Budgetierung auf den Weg gebracht
werden“, betont Maurer. „Wer Spitzenforschung, qualitativ hochwertige
Lehre und die Ausbildung der Fachkräfte von morgen will, muss den
Hochschulen auch die dafür notwendigen Mittel und verlässliche
Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen.“
Bis Ende Oktober muss der finanzielle Rahmen für die
Hochschulfinanzierung verbindlich festgelegt werden. Maurer fordert
die Bundesregierung auf, diese Frist kompromisslos einzuhalten und
Planungssicherheit zu schaffen: „Wir dürfen nicht denselben Fehler
wie beim Forschungsfinanzierungsgesetz erleben, wo die
Bundesregierung im letzten Herbst und Winter wichtige Entscheidungen
verschleppt und letztlich das Gesetz gebrochen hat.“
Abschließend unterstreicht Maurer die transformative Rolle der
Wissenschaft: „In Zeiten gesellschaftlicher und wirtschaftlicher
Umbrüche sind unsere Universitäten das Fundament für Innovation,
sozialen Fortschritt und Wohlstand. Ein Sparpaket auf dem Rücken der
Forschung und Lehre wäre ein fataler Rückschritt für den Wirtschafts-
und Wissenschaftsstandort Österreich. Wir Grüne werden uns im
Parlament mit Nachdruck dafür einsetzen, dass der
Wissenschaftsstandort die Mittel bekommt, die er braucht.“