Wien (OTS) – Wien, 9. September 2026 – Wolfgang Böhm, Obmann der
Wiener
Transporteure, begrüßt die Entscheidung des Landes Burgenland, von
einer eigenen Lkw-Maut auf Landesstraßen abzusehen. Die Einigung
zwischen Land Burgenland und Wirtschaftskammer sei ein wichtiges
Signal für die regionale Wirtschaft und für die eng verflochtene
Ostregion.
„Es ist gut, dass die sachlichen Argumente der Wirtschaft gehört
wurden. Die geplante Maut hätte vor allem jene Transporte getroffen,
die die Region täglich versorgen: Fahrten zu Supermärkten,
Tankstellen, Baustellen, Gewerbe- und Industriebetrieben. Die
Mehrkosten wären entlang der gesamten Lieferkette weitergegeben
worden – und damit letztlich bei den Konsumentinnen und Konsumenten
angekommen“, sagt Böhm.
Die Absage der Maut verhindere eine zusätzliche Belastung für
Unternehmen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. „Transport
und Logistik sind das Rückgrat der Wirtschaft. Rohstoffe müssen in
die Produktion, Waren in den Handel und Güter zu den Betrieben
gelangen. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten braucht es
verlässliche und leistbare Rahmenbedingungen und keine neuen Kosten,
die den Standort und das tägliche Leben verteuern“, betont Böhm.
Positiv bewertet der Obmann der Wiener Transporteure auch den
vereinbarten Ansatz, überregionalen Transit-Schwerverkehr auf das
hochrangige Straßennetz zu lenken und Maut-Ausweichverkehr über
Landes- und Gemeindestraßen zu unterbinden: „Die Wirtschaftskammer
und Interessensvertretungen haben geschlossen aufgezeigt, dass die
regionale Wirtschaft nicht zur Kasse gebeten werden darf, um ein
Transitproblem zu lösen. Wir hoffen, dass damit das Thema Lkw-Maut
auf Landesstraßen endgültig vom Tisch ist.“
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