Wien (OTS) – Der heute präsentierte Rechnungsabschluss der
Pensionsversicherungsanstalt (PVA) ist für FPÖ-
Klubobmannstellvertreterin und freiheitliche Arbeits- und
Sozialsprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch ein „weiterer Beleg
für das schwarz-rot-pinke Regierungsversagen, insbesondere am
Arbeitsmarkt“. Die Zahlen würden schonungslos die Konsequenzen einer
verfehlten Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik aufzeigen.
„Jahrelange Höchstinflationswerte, Wellen an betrieblichen
Insolvenzen und eine Deindustrialisierung auf Raten, verbunden mit
dem hochgefeierten ‚Green Deal‘ entpuppen sich als Job-
Vernichtungsprogramm, das Arbeitslose produziert, die nicht mehr in
unser Pensionssystem einzahlen können. Das ist ein direkter Anschlag
auf die finanzielle Grundlage unseres Sozialstaats“, kritisierte
Belakowitsch.
Besonders scharf ging die Sozialsprecherin mit der immer wieder
aufflammenden Debatte über eine Erhöhung des gesetzlichen
Pensionsalters ins Gericht. „Diese Diskussion ist an Scheinheiligkeit
nicht zu überbieten. Der Rechnungsabschluss zeigt schwarz auf weiß,
dass das tatsächliche Pensionsantrittsalter bei Männern bei 63,4
Jahren und bei Frauen bei 61,6 Jahren liegt, wobei das Antrittsalter
der Frauen im Steigen begriffen ist, da Schwarz-Rot-Pink sie für
nicht adäquat bewertete Kindererziehungszeiten ‚bezahlen‘ lässt.“
„Zuerst ruiniert man mit irrsinnigen Klimazwängen und einer
standortfeindlichen Politik die Betriebe und treibt die Menschen in
die Arbeitslosigkeit, und dann will man jenen, die noch einen Job
haben und den Karren ziehen, zumuten, bis zum Umfallen zu schuften.
Das ist nicht nur unsozial, sondern auch brandgefährlich für die
Zukunft unserer Pensionen“, erklärte Belakowitsch. Jeder
Arbeitsplatz, der durch die Politik der Verlierer-Koalition
vernichtet werde, sei ein fehlender Beitragszahler und ein weiterer
Nagel im Sarg des Pensionssystems.
„Die Sicherung der Pensionen beginnt bei der Sicherung von
Arbeitsplätzen! Wir brauchen keine abgehobenen Debatten über ein
höheres Pensionsalter, sondern eine Politik, die unseren
Wirtschaftsstandort stärkt, unsere Betriebe entlastet und die
Deindustrialisierung stoppt. Nur eine starke Wirtschaft mit vielen
sicheren Arbeitsplätzen kann ein stabiles Pensionssystem garantieren.
Diese Regierung beweist tagtäglich, dass sie dazu weder willens noch
in der Lage ist! Nur eine starke FPÖ mit einem Volkskanzler Herbert
Kickl kann einen Systemwechsel zum Wohle Österreichs und seiner
Bevölkerung herbeiführen“, so Belakowitsch abschließend.