Wien (OTS) – Während Verkehrsstadträtin Ulli Sima Busse und
Straßenbahnen mit
zusätzlichen Ampelbevorrangungen, neuen Busspuren und Parkverboten
beschleunigen will, was erhebliches Staupotential für den PKW-
Fließverkehr zur Folge haben wird, bleibt das eigentliche Problem des
Wiener Straßenbahnnetzes weiterhin ungelöst. Für den
Mobilitätssprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Klemens Resch, ist die
angekündigte Beschleunigungsoffensive daher nichts anderes als reine
Symptombekämpfung: „Solange es in Wien mehr als 40 Langsamfahrstellen
bei Straßenbahnen gibt, braucht man den Fahrgästen keine neuen PR-
Projekte zu präsentieren. Die größte Bremse für die Straßenbahn sind
nicht rote Ampeln, sondern marode Gleisanlagen, die seit Jahren auf
Verschleiß gefahren werden. Wer die Öffis wirklich schneller machen
will, muss endlich in die Sanierung der Infrastruktur investieren.“
Anstatt die dringend notwendige Instandhaltung des Schienennetzes
konsequent voranzutreiben, verliert sich die rot-pinke Stadtregierung
einmal mehr in Ankündigungen. „Bevor über neue Busspuren, Parkverbote
oder weitere Eingriffe in den Individualverkehr diskutiert wird, muss
die Stadt endlich ihre Hausaufgaben machen. Ein modernes Öffi-Netz
beginnt bei intakten Gleisen und einer funktionierenden Infrastruktur
– genau dort versagt die SPÖ seit Jahren.“