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„Report“ über geplante Sozialhilfe-Reform, Wasserkraft in der Krise und Gefahren durch Ewigkeitschemikalien

Wien (OTS) – Yilmaz Gülüm präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem
15. September
2026, um 21.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON mit folgenden Themen:

Sozialhilfe kürzen – aber um wie viel?

2027 soll sie kommen – die österreichweit einheitliche
Sozialhilfe. Mit dem bisherigen Fleckerlteppich aus unterschiedlichen
Regeln in den Bundesländern soll damit Schluss sein. Ein erster
Entwurf aus dem Sozialministerium liegt nun vor, er geht nach dem
Prinzip Geld gegen Leistung vor: Wer sich nicht integriert oder dem
Arbeitsmarkt entzieht, dem drohen spürbare Kürzungen. Die
entscheidende Frage, in welcher Höhe diese erfolgen sollen, ist in
der Dreierkoalition allerdings noch nicht ausverhandelt. Die Zeit
drängt, und schon jetzt stellen sich erste Bundesländer quer. Ist das
Ziel einer einheitlichen Sozialhilfe überhaupt im Interesse der
Länder? Und haben die geltenden strengen Regeln einzelner
Landesregierungen wirklich mehr Menschen in Beschäftigung gebracht?
Ulla Kramar-Schmid und Barbara Krivanek tragen die Argumente
zusammen.

Leere Flüsse, teurer Winter

Österreichs Wasserkraftwerke sind eine tragende Säule der
heimischen Stromproduktion – mehr als die Hälfte des Stroms wird in
normalen Jahren mit Wasser produziert. Doch heuer ist kein normales
Jahr. Die Wasserkraft ist in der Krise. Es regnet viel zu wenig – und
das bereits seit Jahresbeginn. Die Stromproduktion mit
Wasserkraftwerken ist daher um etwa 30 Prozent eingebrochen. In
Niederösterreich sind zahlreiche kleinere Wasserkraftwerke aufgrund
von Wassermangel überhaupt seit Wochen außer Betrieb. Die Folge:
Österreich muss mehr Strom aus Nachbarländern importieren. Und das
kann teuer werden, warnen Fachleute. Welche Lehren müssen Politik und
Kraftwerksbetreiber aus diesem Jahr ziehen? Dieser Frage sind Yilmaz
Gülüm und Sabina Riedl nachgegangen.

Dazu im Studio: E-Control-Vorstand Michael Strebl

Unsichtbare Gefahr

Ob im Frühstückssemmerl, in Tomaten oder in einem Glas Wein –
überall finden sich in unseren Lebensmitteln mittlerweile
Ewigkeitschemikalien wie z. B. Trifluoressigsäure, kurz TFA. Und die
Menge an Ewigkeitschemikalien nimmt weiter zu, wie eine Auswertung
von Zahlen des Umweltministeriums durch Global 2000 und der Uni Wien
zeigt. Besorgniserregend daran: Allein zwischen 2018 und 2024 hat
sich die TFA-Belastung im Grundwasser verdreifacht. Wie gefährlich
sind Ewigkeitschemikalien für Umwelt und Gesundheit, wer ist für den
Anstieg verantwortlich und nimmt das Umwelt- und
Landwirtschaftsministerium die Gefahren ernst genug? Laura Franz und
Patrick Gruska mit einer Spurensuche am Feld, im Labor und in der
Politik.